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untersuchte, dazu anwandte, die ordnungswidrigen Banden,die das Innere des Landes unsicher machten, aus dem Wegezu räumen. Diese letztern ließen sie, Kraft eines Losungs-worts, womit Quentin zu diesem Ende von Ludwig selbstversehn war, ungehindert ihres Weges ziehen.
Ihre Ruheplätze waren hauptsächlich die Klöster, von denendie meisten nach den Regeln ihrer Stiftung verbunden wa-ren, Pilger, und unter dieser Bezeichnung reiseten die Da-men, mit Gastfreiheit aufzunehmcn, ohne ihnen durch lästigeFragen nach Rang und Stand lästig zu fallen, weil dies diemeisten vornehmen Personen während der Erfüllung ihrer Ge-lübde eifrig zu verbergen strebten. Müdigkeit diente den Grä-finnen gewöhnlich zum Vorwand, um sich augenblicklich zurRuhe zu begeben, und Quentin, als ihr Major Domo, ord-nete Alles, was zwischen ihnen und ihren Wirthen nothwendigwar, mit einer Schlauheit, wodurch sie aller Störung über-hobcn wurden, und mit einer heitern Gewandtheit, die nichtverfehlte, einen gleichen Grad von Wohlwollen bei denen,denen so eifrige Aufmerksamkeit gewidmet ward, hervorznrufen.
Ein Umstand verursachte Quentin besonders Verdruß, näm-lich der Charakter und die Nation seines Wegweisers, welcher,als ein Heide und ungläubiger Vagabund, überdies geheimenKünsten ergeben (das Kennzeichen Aller seines Stammes,) oftals ein sehr ungeeigneter Gast für die heiligen Ruhestätten,wo die Gesellschaft gewöhnlich Halt machte, betrachtet, unddaher nur mit größtem Widerwillen in den äußern Umkreisihrer Mauern zugelassen wurde. Dies mußte sehr in Verle-genheit setzen; denn einerseits war es noihwendig, einen Mannbei guter Laune zu erhalten, der das Geheimnis ihrer Reisewußte, und andrerseits hielt cs Quentin für unerläßlich, stetsim Stillen ein wachsames Auge auf HapraddinS Betragen