Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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legte, gab ihm fast den Anschein der Allgegenwart. Sein haupt-sächlicher und liebster Posten war natürlich an der Seite derDamen, die, seine außerordentliche Aufmerksamkeit für ihreSicherheit erkennend, sich mit ihm fast im Tone vertrauterFreundschaft zu unterhalten begannen, und großes Vergnügenan seiner naiven, aber doch feinen Unterhaltung zu findenschienen. Aber Quentin hütete sich, durch den Zauber dieserGespräche die wachsame Vollziehung seiner Pflicht beeinträch«tigen zu lasten.

Wenn er oft an der Seite der Gräfinnen war, bemüht,den Eingebornen eines ebenen Landes die Grampianbcrge,und vor Allem die Schönheiten Glenhoulakins zu schildern,so ritt er eben so oft zu Hapraddin, an der Spitze des Zuges,um ihn nach dem Wege zu befragen und nach den Ruheplätzen,und sich so in Folge seiner Antworten, die er bei sich erwog,zu versichern, ob er durch Kreuzfragen irgend etwas Ver-räthcrisches entdecken könne- Oft auch befand er sich beimNachtrab, um sich der Anhänglichkeit der beiden Reiter zu ver-sichern, bald durch freundliche Worte oder Geschenke, balddurch Verheißung größern Lohnes, sobald ihr Geschäft been-digt sein würde.

Auf diese Weise reiseten sie länger als eine Woche aufNebenwegen und durch unbesuchte Gegenden, machten auchhäufig Umwege, um große Städte zu vermeiden. Nichts Be-merkenswerthes begegnete ihnen, obwohl sie dann und wannwandernden Zigeunerhorden, die ihnen Achtung bezeigten, weilsie unter der Leitung eines von ihrem Stamme waren, Krie-gern, oder vielleicht Banditen, die ihre Gesellschaft für znzahlreich hielten, um sie anzugreifen, oder Abtheilungcn vonMarechaufsöe begegneten, wie man sie jetzt nennen würde, dieLudwig, der, die Wunden des Landes mit Feuer und Schwert