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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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wäre in Eurem Bogenschützencorps wahrscheinlich eine Stellefrei geworden."

Ja, ja," antwortete Lord Crawford;ich kann Eure Hand-schrift in der gespaltenen Pickelhaube lesen. Nehme sie ei-ner dem Burschen ab, und gebt ihm eine Mütze, die mit ih-rem Stahlfutter sein Haupt besser als der zerbrochene Helmschützen wird. Und laßt mich Ew. Gnaden sagen, daß Eureeigne erprobte Rüstung auch nicht ohne einige Zeichen vonguter schottischer Handschrift ist- Doch, Dunois, ich mußnun den Herzog von Orleans und Euch ersuchen, zu Pferdezu steigen und mich zu begleiten, da ich Vollmacht und Auf-trag habe, Euch zu einem Orte zu bringen, der sehr von demverschieden ist, den mein guter Wille Euch lieber anweisenmöchte."

Darf ich nicht ein Wort zu jenen schönen Damen sprechen,Mylord von Crawford?" sagte der Herzog von Orleans.

Keine Sylbe," antwortete Lord Crawford;ich bin zusehr der Freund Ew. Hoheit, um solch' eine thörichte Hand-lung zu gestatten." Darauf sagte er noch, zu Quentin ge-wandt:Ihr, junger Mann, habt Eure Schuldigkeit gethan-Geht, um das Amt zu verwalten, welches Euch anvertraut ist."

Mit Gunst, Mylord," sagte Tristan, in seiner gewöhnli-chen rauhen Weise, »der junge Mann muß einen andern Weg-weiser haben. Ich kann ohne Petit-Andrö nicht sein, da wahr-scheinlich viel für ihn zu thun sein wird."

Der junge Mann," sagte Petit-Andre, der nun hervor-trat,braucht nur dem Wege zu folgen, der gerade vor ihmliegt, und dieser wird ihn zu einem Orte führen, wo er denbestimmten Wegweiser finden wird. Nicht um tausend Du-katen möcht' ich heute von meinem Obern fern sein! Ichhabe so manchen Ritter und Knappen gehangen, manch' rei-