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in einer Sache, wozu der König gewissermaßen aufgemunterthatte."
„Dunois," erwiderte Crawford, „wenn mir ein Andrer er-zählt hätte, du habest den edlen Prinzen in diese mißlicheLage gebracht, um dir bei deinem eignen Plane behilflich zusein, so hätte ich ihm geantwortet, es ist Lüge. Und nun, dadu selbst cs behauptest, kann ich kaum glauben, es geschehe,um die Wahrheit zu sagen."
„Edler Crawford," sagte Orleans, der sich nun völlig vonseiner Ohnmacht erholt hatte, „Ihr seid an Charakter EuremFreund Dunois zu ähnlich, um ihm nicht Gerechtigkeit wider-fahren zu lassen. Allerdings war ich es, der ihn hieher schleppte,ganz gegen seinen Willen, zu einem Unternehmen, das thö-richte Leidenschaft eingab, und das schnell und unüberlegt un-ternommen ward — Seht mich Alle an, wer da will," fügteer hinzu, sich aufrichtend und an die Soldaten wendend —„Ich bin Ludwig von Orleans, willig, die Buße meiner Thor-Heit zu tragen. Ich hoffe, der König wird sein Mißfallen aufmich beschränken, wie es gerecht ist. — Indessen, da ein SohnFrankreichs sein Schwert Keinem — selbst Euch nicht, tapfererCrawford — übergeben darf — so fahre wohl, guter Stahl."
Bei diesen Worten zog er sein Schwert aus der Scheideund warf cs in den See. Es flog durch die Luft wie einBlitzstrahl, und sank in die Fluth, die sich schnell darüberschloß. Alle blieben unentschlossen und staunend stehen, sohoch war der Rang und so geachtet war der Charakter desSchuldigen; doch war sich zu gleicher Zeit ein Jeder bewußt,Laß die Folge dieses vorschnellen Unternehmens, in Betrachtder Absichten, die der König mit dem Prinzen hatte, wahr-scheinlich dessen gänzliches Verderben sein werde.
Dunois war der Erste, welcher sprach, und es geschah in
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