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mich zu einem begüterten und verheiratheten Mann zu ma-chen—und sieh, was draus geworden ist. Halte dein Gesin-del zurück — laß keinen Menschen auf ihn scheu." So sagend,öffnete er das Visir Orleans, und spritzte ihm Wasser in's Ge-sicht, welches aus dem nahen See geholt worden war.
Quentin Durward stand indessen wie vom Donner gerührt;so schnell strömten neue Abenteuer auf ihn ein. Er hatte jetzt,wie ihm die bleichen Züge seines ersten Gegners versicherten,den ersten Prinzen vom Geblüt in Frankreich zur Erde ge-worfen, und hatte sein Schwert mit dem besten Kämpen desLandes, mit Dunois, gemessen; — beides an und für sichehrenvolle Thaten; aber ob der König sie schätzen und alsguten Dienst betrachten werde, das war eine ganz andre Frage.
Der Herzog war nun wieder zu Athem gekommen, undwar im Stande auf das zu merken, was zwischen Dunoisund Crawford vorging; der ersterc behauptete eifrig, cs seiunnöthig in dieser Sache den Namen des edlen Orleans zuerwähnen, da er bereit sei, den ganzen Tadel auf seine eig-nen Schultern zu nehmen, und zu erklären, der Herzog seinur aus Freundschaft zu ihm hieher gekommen.
Lord Crawford hörte zu, die Augen auf den Boden gehef-tet, und von Zeit zu Zeit seufzte er und schüttelte das Haupt.Endlich sagte er, aufblickend: „Du weißt, Dunois, daß ichdeines Vaters, so wie auch deinetwegen, dir recht gern ge-fällig sein würde."
„Für mich selbst verlange ich gar nichts," antwortete Du-nois. „Du hast mein Schwert und ich bin dein Gefangener— was braucht cs mehr? — Aber es ist dieses edlen Prin-zen wegen, der einzigen Hoffnung Frankreichs, wenn Gottden Dauphin zu sich nehmen sollte. Er kam nur mir zuGefallen hieher — um sich um mein Gluck zu bemühn —