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6 (1851) Quentin Durward
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gen, setzte sein Roß in Bewegung, und die vier Reiter trafenin vollem Lauf in der Mitte des Raumes zusammen, der sieerst getrennt hatte. Der Stoß war für den armen Gascognerunheilvoll; denn sein Gegner, der das Gesicht zum Ziel nahm,welches durch kein Bistr geschützt war, rannte ihn durch's Augein'ö Gehirn, so daß er todt vom Rosse fiel.

Quentin, obwohl er des nämlichen Vortheils entbehrte, beugtesich im Sattel so geschickt, daß die feindliche Lanze, seine Wangeleicht streifend, über seiner rechten Schulter hinfuhr, währendsein eigner Speer, den Gegner genau auf der Brust treffend,diesen zu Boden warf. Quentin sprang vom Pferd, um des ge-allenen Gegners Helm zu öffnen; aber als der andere Ritter(der noch gar nicht gesprochen hatte,) das Schicksal seines Ge-fährten sah, stieg er noch eiliger als Durward ab und rief,seinen bewußtlos daliegenden Freund deckend, aus:Im Na-men Gottes und St. Martins, guter Freund, steig' auf undzieh' mit Deinem Weibsvolk Deiner Wege! Ventrs 8uinttlris, sie haben diesen Morgen Unheils genug gestiftet!"

Mit Eurer Erlaubniß, Herr Ritter!" sagte Quentin, dender drohende Ton, in welchem jener Rath gegeben wurde, be-leidigte,erst will ickt sehn, mit wem ich cs zu thun hatte,und erfahren, wer mir für den Tod meines Kameraden ver-antwortlich sein soll."

Das zu erfahren oder zu erzählen! sollst Du nimmer er-leben," antwortete der Ritter.Zieh in Frieden Deiner Wege,guter Bursch. Wenn wir Narren waren, eure Reise zu unter-brechen, so haben wir das Schlimmste davon, denn Du hastmehr Uebel angerichtet, als Dein Leben und das Deiner gan-zen Schaar aufwiegen kann. Nun, wenn Du es habenwillst," (denn Quentin zog jetzt sein Schwert und trat ihmnäher,)so nimm cs hin, auf Tod und Leben!"