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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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weder Bogenschützen noch Leute des Profoß denn nur scheint,sie tragen Helme mit geschlossenem Vissr, und ebenfalls Ring-kragen. Die Pest auf diese Ringkragen vor allen andernStücken der Rüstung! Ich habe oft eine ganze Stunde ver-trödelt, eh' ich sie aufknüpfcn konnte-"

,,Reitet vorwärts, gnädige Damen," sagte Durward ohneauf Petit-Andre zu achten,nicht so schnell, daß cs scheinenkönnte, ihr wolltet fliehn, und doch schnell genug, um dasHinderniß zu benutzen, welches ich sogleich diesen Männern,die uns folgen, in den Weg legen werde-"

Die Gräfin Isabelle sah den Wegweiser an, flüsterte dannihrer Muhme etwas in's Ohr, welche darauf zu Quentin sagte:

Wir haben Vertrauen zu Euch, lieber Bogenschütze, undwollen lieber jedmögliche Gefahr in Eurer Gesellschaft erwar-ten, als daß wir mit diesem Manne weiter ziehn, dessen Mieneuns nichts Gutes zu bedeuten scheint "

Es sei, wie ihr befehlt, meine Damen," sagte der Jüng-ling.Es sind ihrer nur zwei, die hinter uns kommen; undsind es auch Ritter, wie ihre Waffen anzudeuten scheinen, sosollen sie doch, wofern sie Böses beabsichtigen, lernen, wie einschottischer Edelmann in der Gegenwart und zur Vertheidi-gung solcher Damen, wieJhr, seine Schuldigkeit zu thun weiß.

Wer von Euch," fuhr er fort, die Wachen, die er befehligte,anredend,ist Willens, mein Kamerad zu sein, und eine Lanzemit jenen Rittern zu brechen?"

Zwei von den Männern waren unschlüssig; aber der dritte,Bertrand Guyot, schwur, er wolle, cap äo dien! sich mit ihnenmessen zur Ehre von Gascogne, und wären es auch Ritter vonKönig Arthurs Tafelrunde "

Während er so sprach, kamen die zwei Ritter, denn vongeringerem Range schienen sie nicht, beim Nachtrab an, wo-