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det selber sehen, wenn Ihr nächstens wieder unter Petit-AndresHänden kommt, daß er Beleidigungen zu vergeben weiß."
Nach diesen Worten schloß er die Rede mit einem spöttischenBlick und jenem Zungenschnalzen, womit man ein träges Pferdantreibt, lenkte nach der andern Seite, und überließ es demJünglinge, die Spöttereien, die er ihm eingebrockt hatte, so gutes sein stolzer schottischer Magen vermochte, zu verdauen. Quen-tin spürte zwar ein heftiges Verlangen, ihn mit seinem Lanzcn-schast zu bearbeiten, so lang er halten wollte; aber er bezähmteseine Leidenschaft, indem er bedachte, daß Händel mit einemsolchen Menschen ihm nie und nirgends Ehre bringen könnten,und daß jeder Zwist bei dieser Gelegenheit eine Amtsverletzungwäre, die gefährliche Folgen nach sich ziehen könnte. Er ver-schluckte daher seinen Aergcr über die unzeitigen Handwcrks-scherze des Monsieur Petit-Andre, und tröstete sich mit demfrommen Wunsche, daß sie die Ohren seiner schönen Schutzbe-fohlenen nicht erreicht haben möchten, auf die sie schwerlicheine günstige Meinung von demjenigen Hervorbringen könnten,der solchen Spöttereien ausgesetzt fei. Aber schnell wurden dieseGedanken verscheucht durch das gleichzeitige Geschrei beiderDamen: „Seht zurück — seht zurück! — Um des Himmelswillen, sorgt für Euch, wie für uns — wir sind verfolgt!"
Quentin schaute sich eilig um, und erblickte zwei bewaffneteMänner, die ihnen folgten und die in so schnellem Schritteritten, daß sie der Gesellschaft bald nahe kommen mußten- „Eskönnen," sagte er, „nur Leute des Profoß sein, die ihre Rundeim Walde machen- — Sieh zu," sagte er zu Petit-Andre, „wasfür Leute es sind."
Petit-Andre gehorchte, wandte sich lustig im Sattel umund sagte, nachdem er seine Beobachtung angestellt hatte: „diedort, lieber Herr, find weder Eure Kameraden, noch meine —
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