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6 (1851) Quentin Durward
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die dem König Ludwig Adieu sagten), welche den Führer desZuges zu sprechen verlangte. Sein Roß vorwärts treibendstellte sich als solchen Quentin den Damen vor, und ward nun-mehr von Dame Hamelinc mit Fragen überhäuft.

Wie heißt Ihr und was ist Euer Rang?"

Er sagte beides.

Seid Ihr auch vollkommen mit dem Wege bekannt?"

Das," erwiderte er,könne er nicht behaupten; doch seier mit gehörigen Instruktionen versehen, und habe am erstenRuheplatz einen Wegweiser zu erwarten, der in jeder Hinsichtgeeignet sei, ihnen die Richtung ihrer ferner» Reise anzuzeigen;unterdessen werde ein Reiter, der sich so eben als vierter Mannzu ihnen gesellt hatte, auf der ersten Station ihr Führer sein."

Und warum seid Ihr zu diesem Amte erlesen, junger Herr?"sagte die Dameich höre, Ihr wärt derselbe junge Mann,der neulich in der Galerie die Wache versah, wo wir mit derPrinzessin von Frankreich zusammenkamen. Ihr scheint jungund unerfahren zu solchem Auftrag überdies ein Fremderin Frankreich und sprecht auch die Sprache wie ein Fremder."

Ich bin gehalten, den Befehlen des Königs zu gehorchen,Madame, aber ich darf nicht darüber raisonniren," antworteteder junge Krieger.

Seid Ihr von adeliger Geburt?" fragte sie weiter.

Das kann ich fest versichern, Madame!" erwiederte Quentin.

Und seid Ihr nicht," sagte die jüngere Dame» ihn, wie-wohl mit schüchternem Tone anredend,der nämliche, den ichsah, als ich gerufen ward, um dem König in jenem Wirths-haus aufzuwarten?"

Mit gedämpfter Stimme, vielleicht wegen gleicher Gefühleder Schüchternheit, antwortete Quentin bejahend.

Dann dünkt mich, Cousine," sagte Dame Isabelle zur