Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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Zeit, und dieser Zeit wollen wir unsre Sorgen widmen. Je-der Tag hat seine eigene Plage. Sagt mir, seid Ihr weitermit dem Horoskop gekommen, welches ich Euch schickte, undwovon Ihr mir schon Einiges mitthciltet? Ich habe die betref-fende Person hieher gebracht, damit Ihr die Chiromantie an-wenden könnt, wenn dies Euch gut scheint- Die Sache fordertEile."

Der stämmige Weise erhob sich von seinem Sitze, und in-dem er sich dem jungen Krieger näherte, heftete er seine durch-dringenden großen dunkeln Augen auf ihn, als ,wäre er imBegriff, alle Lineamente und Züge durch und durch zu erfor-schen. Erröthend und verlegen durch diese genaue Prüfungvon Seiten eines Mannes, der so ehrwürdig und zugleich sogebietend aussah, schlug Quentin seine Augen zu Boden, underhob sie nicht eher wieder, als auf Verlangen des Astrolo-gen, der mit gebietender Stimme sagte:Blick' auf und seinicht schüchtern, reiche mir Deine Hand."

MS Martivalle seine flache Hand nach den Regeln der ge-heimen Kunst, die er übte, betrachtet hatte, führte er den Kö-nig einige Schritte bei Seite.Mein königlicher Bruder,"sagte er,die Physiognomie dieses Jünglings, so wie die Li-nien seiner Hand bestätigen auf wunderbare Weise den Bericht,den ich auf sein Horoskop gründete, so wie auch das Urtheil,welches Eure Fortschritte in unserer erhabenen Kunst Euch so-gleich zu bilden gestatteten. Alles verspricht, daß dieser jungeMann tapfer und glücklich sein wird."

Und treu?" sagte der König;denn Muth und Glückkönnen ohne Treue bestehen."

Und auch treu," sagte der Astrolog;denn da ist männ-liche Festigkeit in Blick und Auge, und seine Unis vitne isttief und deutlich gezeichnet, welches wahre und aufrichtige