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bei dieser Wendung des Gesprächs, „daß wir bisher unfähiggewesen find, Euch Euren Wünschen gemäß zu empfangen.Eure Nichte, hoff' ich, ist weniger unzufrieden?"
„Weit zufriedener, als ich es ausdrücken kann," antwortetedie junge Gräfin — „ich suchte nur Sicherheit, und ich fandnoch überdies Einsamkeit und Verborgenheit. Die Abgeschieden-heit unsers frühcrn Aufenthalts und die noch größere Einsam-keit des uns jetzt angewiesenen, vermehrt in meinen Augendie Gunst, die der König uns unglücklichen Flüchtlingen erzeigt."
„Still, meine thörichte Nichte," sagte die ältere Dame, „undlaß uns unsre Ueberzeugung aussprechen, da wir endlich mitEiner unsres eignen Geschlechts allein sind — ich sage allein,denn der hübsche junge Krieger ist eine bloße Statue, da er kei-nen Gebrauch von seinen Gliedern machen kann, wie es scheint,und man sagte mir auch, der Gebrauch der Zunge fehle ihm,wenigstens in civilifirter Sprache — ich sage, da uns Niemandals diese Dame verstehen kann, so darf ich gestehen, daß ich nochnichts so sehr bereut habe, als diese französische Reise- Ich er-wartete einen glänzenden Empfang, Turniere, Volksspiele,Schaustellungen und Festlichkeiten; und statt dessen ward mirnichts als Verborgenheit und Dunkelheit! und die beste Gesell-schaft, die der König bei uns einführte, war ein Vagabund vonZigeuner, mittelst dessen wir mit unfern Freunden in Flanderncorrespondiren sollten. — Vielleicht," fuhr die Dame fort, „ist seinepolitische Absicht, uns hier bis zum Lebensende einzusperren, da-mit er unsere Güter, nach Erlöschen des alten Hauses von Croye,einziehen kann. Der Herzog von Burgund war nicht so grausam;er bot meiner Nichte einen Gemahl, obwohl einen schlechten."
„Ich sollte meinen, der Schleier wäre einem bösen Gemahlvorzuziehem gewesen," sagte die Prinzessin, die mit Schwierig-keit die Gelegenheit fand, ein Wort einzuschalten.