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Quentin, auf Alles wachsam zu sein und bereit zur Verrich-tung des Befohlenen, daß kein Zweifel mehr blieb, LudwigsGesinnung sei noch die nämliche und sein Argwohn derselbe.Er war daher mehr denn je erstaunt über den dichten Schleier,worunter der Monarch die Bewegungen seines mißtrauischenGemüthS zu verbergen im Stande war.
Scheinbar als hätte er die Sprache ganz vergessen, diesich Crevecocur im Angesichte des Hofes gegen ihn erlaubthatte, unterhielt sich der König mit ihm von allen Zeiten,von Begebenheiten, die sich während seiner eignen Verbannungauf.burgundischem Gebiet zugetragen hatten, und fragte nachall den Edeln, mit denen er damals umgegangen war, gleichals ob jene Periode die glücklichste seines Lebens gewesenwäre, als hege er für Alle, die dazu beigctragen hatten, seinExil zu mildern, die freundlichsten und dankbarsten Gesinnungen.
„Bei einem Gesandten von einer andern Nation," sagteer, „würde ich etwas förmlicher mit dem Empfange gewesensein; aber einem alten Freunde, der auf dem Schlosse Genappcsschon mit mir speiste, wollte ich mich so zeigen, wie ich amliebsten zu thun pflege: als den alten Ludwig von Valois,einfach und schlicht, wie irgend einer seiner Pariser vaclsucks.Jndeß habe ich doch etwas Besseres für Euch bereiten lassen,Herr Graf, denn ich kenne das burgundische Sprichwort:,Meux vault bon repss gue bei bobil,;" und darum Hab' ichetwas mehr Sorgfalt auf den Tisch wenden lassen. Wasunfern Wein betrifft, so wißt Ihr wohl, daß er schon längstGegenstand der Eifersucht zwischen Frankreich und Burgundtzewcsen ist, wir wollen diese aber jetzt zu versöhnen suchen.Ich will Euch in Burgunder zutrinken, und Ihr, Herr Graf,sollt mir in Champagner Bescheid thun. — Hier, Oliver, gib