Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
223
Einzelbild herunterladen
 

223

Wäre cs der Connetable St. Paul, wahrhaftig," hier hielter inne, als glaubte er ein Wort zu viel gesagt zu haben,fuhr jedoch sogleich lachend fort:Da ist unser Schwager,Jacob von Schottland Euer eigner Jacob, Quentin dererstach den Douglas bei einem gastfreundlichen Besuch, in sei-nem eignen königlichen Schlosse, Skirling."

Stirling," sagte Quentin,wenn Eure Majestät erlau-ben. Es war eine That, aus der wenig Gutes entstand."

Stirling nennt Ihr das Schloß?" sagte der König, den letz-ten Theil von Quentin's Rede überhörend-Gut, mag es Stir-ling heißen der Name thut nichts zur Sache. Doch ich habenichts Böses gegen diese Männer im Sinne nein es hälfemir das auch zu nichts. Sie haben nicht dergleichen von mirzu befahren. Ich verlasse mich auf dein Gewehr."

Ich bin bereit auf das Signal," sagte Quentin;jedoch"

Du zögerst," sagte der König.Sprich es aus duhast meine Erlaubniß. Von solch' Einem, wie du bist, kannman Winke hören, die recht schätzbar sind."

Ich wollte mich nur unterfangen zu sagen," antworteteQuentin,daß, da Eure Majestät Grund haben, diesem Bur-gunder zu mißtrauen, ich mich wundere, wie Ihr ihn EurerPerson so nahe lassen könnt, und noch dazu in Geheim."

O, sei ruhig, Herr Knappe," sagte der König.Es gibtGefahren, die, wenn man ihnen trotzt, verschwinden, und diedoch, wenn man sich einige Furcht vor ihnen merken läßt, ge-wiß und unvermeidlich werden. Geh' ich kühn auf einen bösenKettenhund los, und schmeichle ihm, so ist Zehn gegen Einszu setzen, ich werde ihn zahm machen; zeige ich Furcht, sofliegt er auf mich zu und zerreißt mich. Ich will offen gegendich sein. Es kommt mir nämlich Alles darauf an, daß die-ser Mann nicht in einer gereizten Stimmung zu seinem Herrn