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und eine Antwort bereit. Ich begreife nicht, woher er dieGabe hat; ich wußte nie einen Grund für etwas anzugeben, wasich in meinem Leben that, außer für Essen, wenn ich hungrig war,für'S Ablesen der Musterrolle, und dergleichen Amtsgeschäfte."
„Doch bitte, weither Herr," sagte der königliche Bartsche-rer, indem er ihn unter seinen Augenwimpern hervor an-blickte, „was mag Euer Grund gewesen sein, die Musterrollebei solchen Gelegenheiten zur Hand zu nehmen?"
„Weil mir's der Hauptmann befahl," sagte Balafr«.„Bei St. Giles! ich weiß keinen andern Grund. Hätt' er'sTyrie oder Cunningham befohlen, sie würden das Nämlichegethan haben."
„Ein ganz militärischer Grund," sagte Oliver. „Doch,Herr Balafre, es freut Euch sicher, zu hören, daß Seine Ma-jestät so weit entfernt ist, mit Eures Neffen Betragen unzu-frieden zu sein, daß er ihn sogar erwählt hat, diesen Nach-mittag ein Dienstgeschäst zu verrichten."
„Ihn erwählt?" sagte Balafrö höchst erstaunt. „Mich er-wählt, meint Ihr wahrscheinlich?"
„Ich meine genau, wie ich sagte," erwiderte der Barbier,in mildem, doch entschiedenem Tone; „der König hat einenAuftrag, den er Eurem Neffen anvertrauen will."
„Ei, warum und aus welchem Grunde?" sagte Balafre;„warum wählt er den Knaben und nicht mich?"
„Ich kann nicht weiter zurückgehcn, als auf Eure eigeneEndursache, Herr Balafre; es ist Seiner Majestät Befehl.Doch," sagte er, „wenn ich mir eine Vermuthung erlaubendürfte, so mag wohl Seine Majestät ein Werk Vorhaben,was paffender für einen jungen Mann, wie Euren Neffen,ist, als für einen erfahrenen Krieger wie Ihr selbst, HerrBalafrö. — Daher, junger Mann, nehmt Eure Waffen und