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6 (1851) Quentin Durward
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indem sie ihn nicht selbst statt seines Neffen zur Seite gehabthätte, da er ohne Frage sich über das Thier hergcmacht undcS durchbohrt haben würde, eine Sache, die Quentin, wie erhöre, Sr. Majestät eignen königlichen Händen überlassen habe.Doch würde es für Se- Majestät eine Lehre sein," sagte er,so lange er lebt, einen Mann meiner Art mit einem bessernPferde zu versehen; denn wie konnte es mein großer Klum-pen von flamändischem Karngaul mit Sr. Majestät norman-nischem Renner aufnchmen? Ich habe ihn wahrlich gespornt,bis die Seiten bluteten. Es ist damit übel bestellt, MeisterOliver, und Ihr müßt Sr. Majestät vorstellen."

Meister Oliver erwiderte die Bemerkung bloß, indem er aufden kühnen plumpen Sprecher einen jener leisen, zweifelhaftenBlicke warf, die, begleitet von einer leichten Bewegung der Handund einer leisen Neigung des Hauptes nach einer Seite, entwe-der eine stumme Zustimmung zu dem Gesagten, oder eine vor-sichtige Ablehnung des weitern Verfolgs des Gegenstandes be-deuten können. Einen schärsern, mehr forschenden Blick warfer auf den Jüngling, indem er mit zweideutigem Lächelnsagte:Also, junger Mann, ist es schottische Gewohnheit, EureFürsten aus Mangel an Hilfe bei so dringenden Umständen,wie die heutigen, in Gefahr kommen zu lassen?"

Es ist unsre Gewohnheit," antwortete Quentin, entschlos-sen, kein weiteres Licht über den Gegenstand zu verbreiten,sienicht bei ehrenvollem Zeitvertreib mit Hilfe zu belästigen,wenn sie sich ohnedies selbst helfen können; wir glauben, daßein Fürst auf der Jagd die Gefahr mit den Andern theilenmuß, und daß er in der nämlichen Absicht dahin kommt. Waswäre das Waldwerk ohne Mühe und Gefahr?"

Da hört Ihr den albernen Knaben," sagte sein Oheim;so ist stets seine Weise: er hat für alle Fälle einen Grund