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6 (1851) Quentin Durward
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bei der Jagd zurückgeblieben war, aber dennoch des KönigsHorn wohl unterschieden hatte und diesem gefolgt war, heran-geritten, und durchbohrte das Thier mit seinem Speer.

Der König, der indeß auf die Füße gekommen war, kamnun wieder Durward zu Hilfe und durchschnitt des ThieresKehle mit seinem Schwert. Eh' er aber ein Wort zu Quen-tin sprach, maß er des Thieres Größe durch Schritt und Fuß

dann wischte er sich den Schweiß von der Stirne, dasBlut von der Hand, nahm seinen Jagdhut ab, hängte ihn aneinen Busch, und betete andächtig vor den kleinen daran be-festigten Bleifiguren; endlich blickte er auf Durward und sagte:Bist Du es, mein junger Schotte? Du hast Deine Jäger-fchaft wohl begonnen, und Meister Peter ist Dir eine bessereMahlzeit schuldig, als er Dir in der lleur-cle-l.78 dort gab.

Warum sprichst Du nicht? Du hast, dünkt mich, DeineMunterkeit und Dein Feuer am Hofe verloren,, wo AndereBeides finden."

Quentin, der ein so schlauer Jüngling war, als je einendie schottische Luft gemacht hatte, hatte mehr ehrerbietige Scheuals Vertrauen zu seinem gefährlichen Herrn, und war zu klug,die gefährliche Erlaubniß zur Vertraulichkeit zu nützen, wozuer eingeladen zu sein schien. Er antwortete in wenigen undwohlgewählten Worten, daß, wenn er überhaupt Seine Ma-jestät anzureden wage, es nur geschehe, um Verzeihung fürdie grobe Dreistigkeit zu erbitten, womit er sich gegen denKönig betragen, als er dessen hohen Rang noch nicht kannte.

Still! Mann," sagte der König; Deine Rauheit vergeh'ich Dir wegen Deines Geistes und Deiner Klugheit. Ich be-wunderte, wie nahe Du auf meines Gevatter Tristan Beschäf-tigung riethest- Wie ich hörte, hast Du seitdem beinahe seinHandwerk selber empfunden. Ich bitte Dich, sei vor ihm auf