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6 (1851) Quentin Durward
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war vorbei, sobald er sich überzeugt hatte, sein Fall habe ihnnicht verletzt; aber gekränkte Eitelkeit und Rachgefühl gegenseinen Fürsten hatten einen nachhaltigen Emfluß auf seineGefühle.

Nachdem die ganze Jagd vorübergegangen war, kam nochein einzelner Ritter, der mehr ein Zuschauer als ein Theil-nehmer des Vergnügens schien, mit ein oder zwei Dienernherangeritteo, und drückte sein nicht geringes Erstaunen aus,den Cardinal hier zur Erde, ohne Pferd und Gefolge und ineiner Beschaffenheit zu finden, welche die Natur des Ereig-nisses, das ihn hieher gebracht, sehr deutlich zeigte. Abstei-gen, seinen Beistand unter diesen Umständen anbieten einenseiner Begleiter vermögen, dem Cardinal einen ruhigen undsichern Zelter zu überlassen sein Erstaunen auSdrücken überdas Betragen des französischen Hofs, welches ihm gestattete,so die weisesten Staatsmänner den Gefahren der Jagd zu über-lassen und in ihren Nöthen keine Hülfe zu senden: dies wa-ren die natürlichen Mittel des Trostes und der Unterstützung,die ein so seltsames Zusammentreffen dem Grafen Crevecoeuran die Hand gab; denn der burgundische Gesandte war es,welcher dem gefallenen Cardinal zu Hilfe kam.

Er fand den Minister in einer glücklichen Zeit und Stim-mung, um einige jener Angriffe auf seine Treue zu versuchen,denen Balue, wie wohl bekannt ist, zuzuhörcn die sträflicheSchwachheit hatte. Schon am Morgen, wie der mißtrauischeSinn Ludwig's argwohnte, war mehr zwischen ihnen vorge-gangen, als der Cardinal wagen durste, seinem Herrn zu Hin-terbringer,. Aber wiewohl er schon da mit selbstgefälligenOhren von dem hohen Werth gehört hatte, den, wie Creve-coeur versicherte, der Herzog von Burgund auf seine Personund Talente legte, auch ein Gefühl von Versuchung nicht