welcher ein Herz hat, sie zu lieben und einen Arm, sie zuschützen," sagte Dunois.
„Dir selber, ha! sagte der König, „kssgues-äieu! Du bistpolitischer, als ich glaubte, bei all' Deinem schlichten Wesen."
„Sire," sagte Dunois, „ich bin Alles, nur nicht politisch.Bei unsrer Frau von Orleans, ich komme stets auf einmal zudem Punkte, sowie ich mein Pferd nach dem Ring reite. EureMajestät ist dem Hause Orleans wenigstens eine glücklicheHeirath schuldig."
„Und ich will die Schuld zahlen, Graf, kssciues-llieu! ichwill sie zahlen! — Sichst Du nicht jenes glückliche Paar?"
Der König zeigte auf den unglücklichen Herzog von Orle-ans und die Prinzessin, die weder in zu großer Entfernungvom König zurückzubleiben wagten, noch in seinen Augen ge-trennt von einander scheinen wollten, und zwar neben einan-der ritten, aber doch einen Raum von zwei bis drei Schrittzwischen sich ließen, ein Raum, den Schüchternheit von dereinen, Abneigung von der andern Seite zu vermindern ver-bot, obwohl sie ihn auch nicht zu vergrößern wagten.
Dunois sah nach der Richtung, wohin der König deutete,und da die Lage seines unglücklichen Verwandten und derihm bestimmten Braut an nichts so sehr, als an zwei Hundeerinnerte, die, fest zusammengekcttet, trotzdem so weit auseinander bleiben, als es die Länge ihrer Halsbänder nur ge-stattet, so schüttelte er unwillkürlich sein Haupt, obwohl erdem heuchlerischen Tyrannen keine andre Antwort zu gebenwagte. Ludwig schien seine Gedanken zu errathcn.
„Es wird ein friedlicher, ruhiger Haushalt sein, den sieführen werden — nicht sehr durch Kinder gestört, glaub' ichwohl. Aber die sind auch nicht immer ein Segen."
Es war vielleicht die Erinnerung an seine eigene kindische