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6 (1851) Quentin Durward
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wissen, daß, da Ihr Euch geweigert habt den vielen Ungerechtig-keiten, Beschwerden und Beleidigungen abzuhelfen, die durchEuch, oder durch Eure Beihilfe, Eingebung und Anreizung ge-gen besagten Herzog und seine theuren Unterthanen begangen wor-den,er durch mcinenMund alleVerbindung und Lehenspflicht ge-gen Eure Krone und Würde aufkündigt, Euch für falsch und treu-los erklärt, undEuch als Fürsten und als Mann heraus fordert. Daliegt mein Handschuh, als Beweis dessen, was ich gesagt habe."

So sagend zog er den Handschuh von seiner rechten Hand undwarf ihn nieder auf den Boden des Zimmers.

Bis zu dieser letzten Steigerung der Kühnheit hatte in demköniglicheuGemachewährend dieseraußerordentlichenScenetiefsteStille gewaltet; aber kaum war der Schall des geworfenen Hand-schuhes erklungen, und durch die tiefe Stimme des Toison d'Or,des burgundischen Herolds mit dem RufeVive Lourxogne!"begleitet worden, als ein allgemeiner Aufruhr entstand. WährendDunois,Orleans,der alteLordCrawfordundnochein PaarAndre,deren Rang eine solche Einmischung gestattete, darum stritten,wer den Handschuh aufheben sollte, riefen die übrigen im Gemache,Schlagt ihn nieder! Haut ihn in Stücke! Kommt er her, denKönig von Frankreich in seinem eignen Palaste zu verhöhnen?"

Aber der König besänftigte den Aufruhr, indem er mit donner-gleicher Stimme, die alles Andre übertäubte und zum Schweigenbrachte, rief:Still, meine Vasallen! legt nicht Hand an diesenMann und keinen Finger an den Handschuh! Und Ihr, Herr Graf,woraus besteht EuerLeben, oder wodurch ist es verbürgt, daßJhres auf ein so gefährliches Spiel setzt? Oder ist Euer Herzog vonandcrm Metall als andre Fürsten gemacht, da er seine vorgebli-chen Beschwerden auf eine so ungewöhnliche Art geltend macht ?"

Er ist allerdings aus anderm und edlerm Metall gebildet,denn die andern Fürsten Europa's," sagte der unerschrvckne Graf