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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Pflicht ist, Diebe und Landstreicher zum Tode; und Verleum-dung meiner Krone ist es, was auch immer diese Diebe undLandstreicher meinem hitzigen Vetter von Burgund und seinenweisen Rathen hinterbracht haben mögen. Ich bitt' Euch, sagtmeinem lieben Vetter, wenn er solche Gesellen liebt, soll er siedoch lieber in seinem eigenen Staate behalten; denn hier findensie nichts, als kurze Beichte und einen tüchtigen Strick."

Mein Herr braucht solche Unterthanen nicht, Herr König,"antwortete der Graf, in einem minder ehrerbietigen Tone, als ersich bis jetzt erlaubt hatte,denn der edle Herzog pflegt nichtHeren, wandernde Zigeuner, oder dergleichen, nach dem Schick-sale und Loose seiner Nachbarn und Verbündeten zu befragen."

Wir haben Geduld genug gehabt, und wollen sie sparen,"sagte der König, ihn unterbrechend;und da die ganze Bot-schaft uns bloß verhöhnen zu sollen scheint, so wollen wir Jemandin unserm Namen an den Herzog von Burgund senden, über-zeugt, daß du in diesem deinem Betragen gegen uns, deinen Auf-trag, was immer er betreffen mochte, überschritten hast."

Im Gegentheil," sagte Crövecocur,ich habe mich seinernoch nicht völlig entledigt- Hört, Ludwig von Valois, Königvon Frankreich hört, all' Ihr edlen und redlichen Männerund du, Toison d'Or," (indem er sich an denHerold wandte,)machedie Verkündigung nach mir. Ich, Philipp Crevecocur von Cor-des, Grafdes Kaiserreiches und Ritter des ehrenvollen und fürst-lichen Ordens vom goldnen Vließ, im Namen des mächtigen Herrnund Fürsten, Karl, von Gottes Gnaden Herzog von Burgundund Lothringen, von Brabant und Limburg, von Lnxemburg undGeldern, Grafen von Flandern und Artois, Pfalzgrafen vonHennegau, von Holland, Zeeland, Namur und Zutphen; Mark-grafen des heiligen Reiches, Herrn von Friesland, SalineS undMecheln, thue Euch, Ludwig, König von Frankreich, kund und zu