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6 (1851) Quentin Durward
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den zu unterbrechen ebensosehr gegen des Herzogs, wie gegenmein Interesse sein würde; und daß allerdings einige Flamändcrin meinem Reiche wohnen, und des Schutzes meiner Gesetze ge-nießen, doch auch nur in der nämlichen Absicht; keiner aber, un-sers Wissens, aus Verrätherei oder Meuterei gegen den Herzog.Fahrt in Eurer Botschaft fort Ihr hörtet meine Antwort."

Wie früher, Sire, nur mit Schmerz," erwiderte der Grafvon Crövecoeur;da sie nicht so direkter und bestimmter Art ist,wie sie mein Herr, der Herzog, zur Vergütung für eine lange Reihegeheimer Machinationen, die deßhalb nicht minder gewiß find,obwohl sie von Ew. Majestät desavouirt werden, erhalten will.Doch ich fahre in meiner Botschaft fort. Der Herzog von Bur-gund verlangt ferner, der König von Frankreich solle ohne Ver-zug auf sein Gebiet zurücksenden, und zwar unter genügender Si-cherheitswache, die Personen der Isabelle, Gräfin von Trope, undihrer Verwandten und Aufseherin, der Gräfin Hameline aus der-selben Familie, in Betracht, daß besagte Gräfin Isabelle, dienach den Gesetzen des Landes und den Lehensverhältniffen ihrerBesitzungen, der Vormundschaft des Herzogs von Burgund unter-worfen ist, aus seinem Gebiet und Obhut entflohen wäre, die erals sorgfältiger Beschützer gern über sie erstreckt hätte, und die nunhier in Geheim vom Könige von Frankreich aufgehalten und durchihn im Ungehorsam gegen den Herzog, ihren natürlichen Herrnund Beschützer, bestärkt wird, und das gegen allemenschlichen undgöttlichen Gesetze, die je im civilisirten Europa anerkannt wur-den. Ich erwarte Ew. Majestät Antwort zu hören."

Ihr thatet wohl, Graf von Crövecoeur," sagte der Königspöttisch,daß Ihr Eure Botschaft zu so früher Stunde begon-nen habt; und wenn Eure Absicht ist, mich wegen der Flucht je-des Vasallen zur Rechenschaft zu ziehen, den Eures Herrn hef-tige Leidenschaft aus seinem Gebiete vertrieben haben mag, so