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nisonen und Soldaten erwidert; sollten noch einige übrig sein,die zu keinen von den genannten zn rechnen wären, so sindwir, als ein christlicher Fürst, nicht abgeneigt, Genugthuungfür Unrecht zu geben, das unser Nachbar wirklich erlitten,obwohl es nicht nur ohne unser Wissen, sondern gegen unfernausdrücklichen Befehl begangen ward."
„Ich will Ew. Majestät Antwort," sagte der Gesandte,„meinem gnädigsten Herrn überbringen; laßt mich jedoch sagen,daß, da sie sich in nichts von den ausweichenden Antworten unter-scheidet, die bereits aufseine gerechten Beschwerden erfolgten, ichnicht hoffen kann, es werde dadurch Friede und Freundschaft zwi-schen Frankreich und Burgund hergestellt werden."
„Gottes Wille geschehe," sagte der König. „Es ist nicht ausFurcht vor deines Herrn Waffen, sondern allein um des Friedenswillen, daß ich eine so gemäßigte Antwort auf seine beleidigendenVorwürfe gebe. Fahre nun in deiner Botschaft fort."
„Meines Herrn nächste Forderung," sagte der Gesandte, „istdie, daß Ew. Majestät aufhören geheime Verbindungen mit denStädten Gent, Lüttich und Mecheln zu unterhalten- Er verlangt,daß Ew. Majestät die geheimen Agenten zurückberufe, durch wel-che das Mißvergnügen seiner guten Burger von Flandern erregtwird; und daß Ew. Majestät aus ihrem Gebiete entfernen, oderder gerechten Strafe ihres Lehnsherrn diejenigen flüchtigen Ver-räther überantworten, die, nachdem sie dem Schauplatz ihrer Um-triebe entflohen, nur allzubereiwillig in Paris, Orleans, Toursund andern französischen Städten Zuflucht gefunden haben"
„Sage dem Herzog von Burgund," erwiderte derKönig, „daßich von solchen indirekten Umtrieben, deren er mich so beleidigendanklagt, nichts weiß; daß meine französischen Untcrthanen wohlhäufigen Verkehr mit den guten Bürgern Flanderns pflegen, undzwar wegen der gegenseitigen Vortheile eines freien Handels,