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lich sah, daß sie ein Gegenstand des Abschcues für ihn war, dessenZuneigung zu gewinnen sie gern gestorben sein würde.
„Und nun zu Pferde, ihr Herren und Damen. — Wir wer-den unsre Tochter von Beaujeu selbst führen," sagte der König;„und Gott und St. Hubert segne uns diese Morgenjagd!"
„Ich bin, wie ich fürchte, bestimmt, sie zu unterbrechen,Sir," sagte der Graf von Dunois — „der burgundische Gesandteist vor den Thoren des Schlosses und verlangt eine Audienz."
„Berlangt Audienz, Dunois?" erwiderte der König —„habtIhr ihm nicht geantwortet, wie ich Euch durch Oliver sagenließ, wir hätten nicht Zeit, ihn heute zu sehen, — und morgen seidas St- Martinsfest, welches wir, gefällt es dem Himmel, nichtdurch irdische Gedanken stören wollten, — und daß wir den folgen-den Tag nach Amboise zu reisen gedächten — daß wir aber gewißnach unsrer Rückkehr ihm so zeitig Audienz geben wollten, als esdie drängenden Geschäfte nur immer gestatten würden?"
„Alles dies ward gesagt," antwortete Dunois; „aber trotzdem, Sire—"
„kssgues-ckieu ! Mann, warum ist dir die Kehle wie zuge-schnürt?" sagte der König. „Diese burgundischen Ausdrückemüssen schwer zu verdauen gewesen sein."
»Hätte mich nicht meine Pflicht, Eure Befehle, und sein Cha-rakter als Gesandter abgehalten," sagte Dunois, „er sollteversucht haben, sie selbst zu verdauen; denn, bei unsrer Frauvon Orleans, ich hatte mehr Lust, ihn seine eignen Worteverschlucken zu lassen, als sie selber Eurer Majestät zu bringen."
„Bei meinem Leben, Dunois," sagte der König, „es ist seltsam,daß du, einer der ungeduldigsten Burschen von der Welt, so we-nig Sympathie mit der nämlichen Schwachheit bei unscrm gro-ben und heftigen Vetter, Karl von Burgund empfindest. Ei, Mann,mich kümmern seine polternden Gesandtschaften nicht mehr, als