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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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seine Zufriedenheit nicht verbergen, als er fand, daß seinesNeffen Aeußeres so stattlich aussah.Wenn Du Dich so treuund tapfer zeigst, als Du gut aussiehst, so werde ich an Direinen der besten und hübschesten Knappen in der Garde haben,der seiner Mutter Familie nur zur Ehre gereichen kann- Folgemir jetzt nach dem Vorzimmer und halte Dich dicht an meinerSeite."

So sagend ergriff er eine Partisane, groß, gewichtig undschön ausgelegt und verziert, und ließ seinen Neffen eine leich-tere Waffe derselben Art nehmen; darauf begaben sie sich inden innern Hof des Palastes, wo ihre Kameraden, die den Dienstin den innern Gemächern zu versehen hatten, bereits ausge-zogen und unter den Waffen waren, so daß die Knappen hin-ter ihren Herren standen, und eine zweite Reihe bildeten.Hier befanden sich im Gefolge auch viele Jägerbursche mitstattlichen Pferden und Hunden, welche Quentin mit so großemVergnügen betrachtete, daß sein Oheim ihn mehrmals erinnernmußte, die Thiere wären nicht zu seinem, sondern zu des Kö-nigs Vergnügen da, welcher eine große Leidenschaft für dieJagd hatte; eine von den wenigen Neigungen, denen er nach-hing, selbst wenn sie seiner Politik im Wege waren; und da-her war er ein so strenger Beschützer des Wildes in den kö-niglichen Forsten, daß man zu sagen pflegte. Du kannst einenMenschen weit ungestrafter tödten, als einen Hirsch.

Auf ein gegebenes Zeichen setzten sich die Garden unterdem Befehle des Balafrö, der bei dieser Gelegenheit die Stelledes Offiziers versah, in Bewegung, und nach einigen gering-fügigsten Worten und Zeichen, die nur dazu dienten, die aus-serordentliche pünktliche Genauigkeit zu zeigen, mit welchersie ihren Dienst versahen, zogen sie in das Audienzgemach,wo der König selber erwartet wurde.