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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Ich glaube, ich sab sie," sagte ein anderer Krieger,alsich diesen Morgen an der innern Barriere auf Wache war;aber sie sah mehr aus, wie eine dunkle Laterne, als wie einLicht, denn sie und die andere wurden in verschlossenen Sänf-ten in's Schloß gebracht."

Pfui, Arnot!" sagte Lord Crawford;ein Soldat aufdem Posten darf nichts von dem sagen, was er steht. Ueber-dies," fugte er nach einer Pause hinzu, als seine eigne Neu-gier über den Schein von Disciplin siegte, den zu zeigen ihmals nöthig erschienen war,warum sollen diese Sänften die-selbe Gräfin Isabelle de Croye umschlossen haben?"

Ja, Mylord," erwiderte Arnot,ich weiß nur so vieldavon, daß mein Coutelier gerade meine Pferde auf der Straßezum Dorfe herumführte, und mit Dvguin dem Eseltreiber zu-sammcnkam, der die Sänften nach dem WirthShaus zurück-brachte, denn sie gehören dem Kerl bei der Maulbeerpflanzungdrüben, ich meine den von derklenr üe 1.7s; und da bat Do-guin den SaundcrS Steed, ein Glas Wein anzunehmcn, weilsie Bekannte waren, und dazu war er auch recht gern bereit"

Ohne Zweifel ohne Zweifel!" sagte der alte Lord,das ist etwas, was ich gern anders unter Euch werden sähe,Gentlemen! Denn alle Eure Diener, Coutcliers und Jackmen,wie man sie in Schottland nennen würde, sind leider immernur allzugern bereit, mit aller Welt ein Glas Wein zu ge-nießen. In Kriegszeiten ist dies jedoch ein gefährlicher Um-stand, und es muß anders damit werden. Doch hört, AndreasArnot, Eure Erzählung ist ein wenig zu lang, und ich dächte,wir kürzten sie mit einem Trünke ab, wie der Hochländer zusagen pflegt: 8keoeü cloeli nun skt-il, und das ist gut Gälisch.Hier, dies trink' ich auf's Wohl der Gräfin Isabelle von Croye,und möge ihr ein besserer Gemahl zu Theil werden, als der

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