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freundlich, Eurem jungen Verwandten zu helfen. Dieser ein-fältige Bursch konnte sich nicht retten; so reicht mir dieCom-pagnicliste dort aus dem Fache, und wir wollen seinen Namengleich darauf setzen, damit er Eure Privilegien mit genieße."
»Wenn Ew. Lordschaft erlauben wollen" — sagte Dur-ward —
„Ist der Bursche verrückt?" rief sein Oheim — Willst Duzu seiner Lordschaft sprechen, ohne gefragt worden zu sein?"
„Geduld, Ludwig," sagte Crawsord, „und laßt uns hören,was der Bursche zu sagen hat."
»Bloß das, wenn mir Ew. Herrlichkeit erlauben," antwor-tete Quentin, „was ich meinem Oheim schon früher sagte, daßich meine Bedenklichkeit hatte, in diesen Dienst zu treten. Ichkann nun sagen, daß stc gänzlich beseitigt sind, seit ich den edlenund erfahrnen Führer, unter dem ich dienen werde, gesehenhabe; denn in Eurem Blicke liegt etwas was Ehrfurcht gebietet."
„Wohlgesprochen mein Bursch," sagte der alte Lord, nichtunempfindlich für das Kompliment; „wir haben einige Erfah-rung erworben, und Gott hat uns die Gnade erwiesen, sieim Dienst, wie im Befehl zu zeigen. Ihr steht nun, Quentin,in unserm chrenwerthen Korps der schottischen Leibgarde, alsKnappe Eures Oheims und unter seiner Lanze dienend. Ichglaube, es wird gut mit Euch gehn, denn Ihr müßt ein tüch-tiger Kriegsmann werden, wenn alles gut ist, was aufkeimt,und Ihr seid aus einem wackern Geschlecht. — Ludwig, laßtEuren Verwandten fleißig in seinen Erercitien sein, denn wirwerden dieser Tage ein Lanzenbrcchen haben."
„Bei meinem Degenknopf, das freut mich, Mplord! dieserFriede macht uns alle feig. Ich fühle selbst so etwas vonfinkendem Muthe, da ich so in dies verwünschte Burggcfäng-niß eingeschloffen bin."