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des hinwegeilenden Rosses die letzte Möglichkeit seiner Rettungentschwunden zu sehn. Er blickte in Todesangst umher und war er-staunt, selbst in diesem Augenblicke die stoische Gleichgültigkeit sei-ner Mitgefangenen zu bemerken. Sie hatten anfänglich alle Zei-chen der Furcht blicken lassen und auf jede Weise zu entwischen ge-sucht, aber jetzt, wo ste, dem Anschein nach, dem unvermeintlichenTode entgegengingcn, erwarteten sie mit unerschütterlichemGleichmuthe die Ankunft desselben. Die Scene ihres bevorstehen-den Endes machte vielleicht, daß ihre gebräunten Wangen einemehr gelbe Farbe annahmen; aber ihreZüge wurden dadurch nichtaufgeregt, und der Ausdruck gefühllosen Stolzes erlosch in ihrenAugen nicht. Sie glichen den Füchsen, die, wenn sie all' ihre Listenund schlauen Versuche zu entwischen erschöpft haben, mit düstrerund stummer Beherzhcit sterben, welches Bären und Wölfe, dietrotzigcrn Gegenstände der Jagd, nicht an sich blicken lassen.
Sie wurden nicht erschüttert durch das Benehmen der schreck-lichen Henker, die bei ihrem Werke mit mehrBedächtigkcit, als ihrHerr befohlen hatte, verfuhren, was wahrscheinlich seinen Grunddarin hatte, daß sie aus Gewohnheit eine Art von Vergnügen inder Verwaltung ihres schrecklichen Amtes fanden. Wir widmenihrer Schilderung einen Augenblick, weil unter einer tprannischenRegierung, mag sie nun despotisch oder populär sein, der Charak-ter des Henkers ein Gegenstand von großer Wichtigkeit ist.
Diese Gerichtspcrsonen waren wesentlich verschieden in ihremAnsehen und ihrem Benehmen. Ludwig vflegte sie Demokrit undHeraklit zu nennen, und ihr Herr, der Profoß, nannte sie: sesn-qui-Mure, und .leuu-gui-rit.
Trois-Echeües war ein langer, hagerer und schrecklicherMensch, mit einer eigcnthümliche» Gravität im Gesichte und einemlangen Rosenkranz um den Hals, den er den armen Sünder, dieer hinrichten sollte, zum Gebrauch anzubieten pflegte. Er hatte ei»