Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
137
Einzelbild herunterladen
 

137

Trois-Echelles undPetit-Andrö waren augenblicklich zu Fuß,und Quentin bemerkte, daß jeder von ihnen an seinem Sattel einoder zwei Bündel von Stricken befestigt hatte, welche sie schnelllösten, worauf sich zeigte, daß jeder derselben, mit der schrecklichenSchlinge versehn, zur Erecution bereit war. Das Blut in Quen-tin's Adern erstarrte, als er sah, daß man drei Stricke auswählteund die Absicht vcrrieth, daß man einen um seinen eignen Halslegen wollte. Laut rief er den Offizier an, erinnertes ihn an ihrZusammentreffen am Morgen, nahm das Recht eines freienSchotten in Anspruch, der hier in befreundetem und verbündetemLande sei, und läugnete jede Kenntniß der Personen, mit denener ergriffen war, so wie ihrer Miffethatcn, völlig ab.

Der Offizier, welchen Durward so anredete, würdigte ihnkaum eines Blickes, während er sprach, und nahm gar keineNotiz davon, als jener sich auf die frühere Bekanntschaft be-rief. Er wandte sich nun zu einigen der Bauern, die jetzt her-zugckommen waren, um entweder freiwillig gegen die Gefan-genen zu zeugen, oder aus Neugier, und sagte kurz:Warder junge Mensch bei den Vagabunden?"

Ja, er war cs, Sir, und wenn es Ew. Edeln gefällt, HerrProfoß," antwortete einer von den Bauern,er war der erste,der schändlicherweise den Schurken abschnitt, den Sr. MajestätGerechtigkeit nach Verdienst hänge» ließ, wie wir schon sagten."

Ich schwöre bei Gott und dem heiligen Martin von Tours,daß ich ihn habe mit ihnen gehen sehn," sagte ein Anderer,als sie unser motairis plünderten."

Aber Vater," sagte ein Knabe,jener Heide war jaschwarz, und dieser Jüngling ist schön; jener hatte kurzeskrauses Haar, und dieser hat schöne lange Locken."

Ja wohl, Kind," sagte der Bauer;und vielleicht wirstdu auch sagen, jener hatte einen grünen Nock und der dort