der mit den verfluchten Heidenspitzbuben — sannt und tödtct— bindet sie wie Bestien — spießt sie wie Wölfe!"
Diese Ausrufungen wurden von entsprechenden Gewaltthätig-keitenbeglcitct; aber die Behendigkeit der Fliehenden war so groß,und der Boden durch Gebüsch und Dickicht für die Reiter so ungün-stig gemacht, daß bloß zwei niedergeworfen und gefangen wurden,deren einer der junge Mann mit dem Schwert war, der vorherWiderstand geleistet hatte. Quentin, den das Geschick zu dieserZeit zum Ziel seiner Launen gemacht zu haben schien, ward als-bald von den Soldaten ergriffen, die ihm, trotz seines Widerstre-bens, dieHände mit einem Strick banden. Diejenigen, die ihn fin-gen, zeigten bei dieser Operation ein Geschick und eine Fertigkeit,welche bewies, daß sie in Sachen der Polizei nicht Neulinge waren.
Quentin blickte ängstlich nach dem Führer der Reiter, von demer Freiheit zu erlangen hoffte, und er wußte nicht, sollte er sichfreuen oder bekümmern, als er in ihm den abwärtsblickenden undschweigenden Gefährten Meister Peters erkannte. Allerdingsmußte der Offizier, welches Verbrechens diese Fremden sich auchschuldig gemacht haben mochten, aus der Geschichte des Morgenswissen, daß er, Durward, keinerlei Verbindungen mit ihnen hatte;aber schwieriger war die Frage, ob dieser finstere Mann ein gün-stiger Richter oder williger Zeuge in seiner Angelegenheit seinwürde, und er blieb unentschieden, ob er seine Lage verbessernwürde, wenn er sich direkt an ihn wendete.
Doch zur Bedenklichkeit blieb wenig Zeit. „Trois-EchelleSund Petit-Andre!" sagte der zu Boden blickende Offizier zuzweien von seiner Schaar, „diese Bäume stehen hier ganz be-quem. Ich will doch diese ungläubigen diebischen Zaubrer leh-ren, des Königs Gerechtigkeit zu höhnen, wen» sie einen vonihrem verfluchten Stamme getroffen hat. Steigt ab, meineKinder, und verrichtet flink Euer Amt!"