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die der Afrikaner. Einer oder Zwei, die ihre Häuptlinge schie-nen, hatten einige seltsame Zicrrathen von Silber um denHals und an den Ohren, und trugen scharlachene, gelbe oderlichtgriine Schärpen; aber Beine und Arme waren nackt undder ganze Trupp hatte ein elendes und schmutziges Ansehn,Durward sah keine Waffe» bei ihnen, außer die langen Mes-ser, womit sie ihn kaum erst bedroht hatten und einen kurzenkrummen Säbel, oder mohrisches Schwert, welches ein leb-haft aussehender junger Mann trug, der oft seine Hand anden Griff legte, während er an den Andern aus der Gesell-schaft bei den Acußerungen ihres wilden Schmerzes vorüber-ging und Drohungen der Rache damit zu mischen schien.
Der Anblick dieser wilden und schreienden Gruppe war soverschieden von Allem, was Quentin bisher von dergleichengesehn hatte, daß er sie beinahe für eine Schaar von Saraze-nen zu halten geneigt war, von jenen „Heidenhunden", die dieGegner von den edlen Rittern und christlichen Fürsten in all'den Romanzen waren, die er bis jetzt gehört oder gelesenhatte, und er war schon im Begriff, sich aus einer so gefähr-lichen Nachbarschaft zu entfernen, als man Pferdcgctrappel ver-nahm, und die vermeinten Sarazenen, die unterdeß den Leich-nam des Kameraden auf ihre Schultern genommen hatten, voneiner Abtheilung französischer Soldaten angegriffen wurden.
Diese plötzliche Erscheinung verwandelte die gemessenen Kla-gen der Trauernden in ein unregelmaßigesSchreckensgeschrei. DerLeichnam ward sogleich an den Boden geworfen, und diejeni-gen, welche dabei standen, zeigten die äußerste und geschicktesteGewandtheit im Entfliehen, indem sie sich durch das Getüm-mel der Pferde arbeiteten und zwischen den gegen sie erhobe-nen Lanzcnspitzen, während Ausrufungen ertönten, wie: „nie-