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Hochländer oder Waidmann sehr nöthige Instrument, den treuen -
Skene dhu, H und schnitt, indem er den Untenstehenden zurief,den Körper auszufangen, das Seil los, und das in weniger ! ,
als einer Minute, seit er die Nothwendigkeit eingesehen hatte.
Aber seine Menschlichkeit fand bei den Umstehenden schlechtenBeistand. Weit entfernt. Durward irgend eine Hilfe zu leisten,schienen sie vielmehr über die Keckheit seiner That verwundert und ',
nahmen die Flucht mit einer Uebcreinstimmung, als ob sic gefürch- /
tet hätten, durch bloßes Zusehen der Theilnahme an dem kühnenUnternehmen verdächtig zu werden. Der Körper, der von untenkeine Unterstützung fand, fiel schwer zur Erde und zwar auf eineWeise, daß Quentin, der augenblicklich nachsprang, den Schmerzhatte, zu sehen, daß auch der letzte Funke des Lebens schon erlo-schen war. Jndeß gab er seinen freundlichen Vorsatz nicht ohneweitere Anstrengungen auf. Er befreite den Hals des unglückli-chen Menschen von dem fürchterlichen Stricke, knöpfte den Rockauf, spritzte.ihm Wasser in's Gesicht, und wandte alle die üblichenMittel an, um das unterdrückte Leben wieder zurückzurufen. '
Während er so menschenfreundlich beschäftigt war, erhob sich ^ s
auf einmal ein wildes Geschrei von Stimmen um ihn her, und dasin einer Sprache, die er nicht kannte; er hatte kaum Zeit zu beob-achten, daß er von verschiedenen Männern und Weibern von son> i
derbarem und fremdem Ansehn umgeben war, als er sich heftigan beiden Armen gepackt fühlte, während im nämlichen Augen- , .
blick ein blankes Messer auf seine Kehle gerichtet war- ^
„Bleicher Sklave von Eblis!" sagte ein Mann in unvoll-kommenem Französisch, „willst du berauben, den du ermordet '
hast? — Aber wir haben dich — und du sollst es büßen!" — .
Schwarzes Messer; eine Art Messer ohne Scharnier oder Scheide,früher bei den Hochländern sehr üblich, die selten reisten ohne solch' eine >
garstige Waffe, wiewohl es jetzt selten gebraucht wird. j '
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