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gastfreundlichsten Bauern in ganz Frankreich wären. Dernächste Vorfall, der sich seiner Beobachtung darbot, konntediese Meinung nicht mildern.
Auf einer geringen Anhöhe, die sich über der reißenden undschönen Cher, in gerader Linie seines Pfades, erhob, befandensich zwei oder drei große Nußbä'ume zufällig in solcher Stel-lung, daß sie eine schöne und ausgezeichnete Gruppe bildeten.Zur Seite derselben standen drei oder vier Bauern regungslos,die Augen aufwärts gekehrt und dem Anschein nach fest auf einenGegenstand zwischen den Zweigen des zunächst stehenden Baumesgeheftet. Die Betrachtungen der Jugend sind selten so tief, daßsie nicht leicht dem geringsten Antriebe der Neugierde weichen soll-ten, so wiedaS kleinste Steinchen, das zufällig der Hand entsinkt,die Oberfläche eines glatten Wasserspiegels erregt. Quentin be-flügelte seine Schritte, rannte die Anhöhe hinan und kam zeitiggenug, um Zeuge des schrecklichen Schauspiels zu sein, welches dieAufmerksamkeit dieser Gaffer auf sich zog, — und welches nichtsGeringeres war, als der Körper eines Mannes, der, im letztenTodeskampfe begriffen, an einem der Zweige hing.
„Warum schneidet Ihr ihn nicht ab?" fragte der junge Schotte,reffen Hand eben so bereit war, dem Unglück beizustehn, als seineeigne Ehre zu behaupten, wenn er diese gefährdet glaubte-
Einer von den Bauern, der ihm einen Blick zuwandte, auSdem die Furcht allen Ausdruck außer ihrem eigenen vorbannt hatte,und ein Gesicht, bleich wie Kalk, deutete auf ein in die Rinde desBaumes geschnittenes Zeichen, welches auf gleiche Weise roheAehnlichkeit mit einer Lilie hatte, wie gewisse zauberkräftigeStriche, die unfern Steuerbeamtcn wohl bekannt, mit einem brei-ten Pfeil haben. Da unser junger Durward weder dieses Zei-chen kannte, noch seiner Bedeutung nach zu würdigen wußte, soklomm er eilig den Baum hinan, zog aus seiner Tasche das jedem