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6 (1851) Quentin Durward
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Thurmes, sie mit dem Schleier und der Laute, die abenteuer-liche Reise theilen möchte.

Als der schottische Jüngling diese Betrachtungen anstellte,begegnete er zwei würdig aussehenden Männern, dem An-schein nach Bürgern von Tours, die er, die Mütze mit schul-diger Ehrfurcht der Jugend vor dem Alter ziehend, ehrerbie-tig ersuchte, ihn nach dem Hause des Meister Peter zu weisen.

Das Haus wessen, lieber Sohn?" sagte der eine derVorübergehenden.

Des Meister Peter, des großen Seidenhändlers, der alldie Maulbeerbäume im Parke dort pflanzte," sagte Durward-

Junger Mann," sagte derjenige der beiden, der ihm zu-nächst stand,Ihr habt Euer schlechtes Gewerbe ein wenigzu früh angefangen."

Und seid nicht an die rechten Leute gekommen, um EurePossen zu üben," sagte der andre, noch mürrischer-Der Syn-dikus von TourS ist nicht gewohnt, sich von landstreichendenSpaßmachern aus fremden Ländern hänseln zu lassen."

Quentin war so erstaunt über die grundlose Beleidigung,welche die beiden anständig scheinenden Personen in einer sehreinfachen und höflichen Frage gefunden hatten, daß er vergaß,über ihre grobe Antwort zornig zu werden, und ihnen nach-starrte, während sie mit beschleunigtem Schritte weitergingen,oft nach ihm umschauend, als wünschten sie, so bald als mög-lich aus seinem Bereich zu kommen.

Darauf begegnete er einer Schaar Winzer, und richtete dienämliche Frage an sie; und statt der Antwort verlangten sie zuwissen, ob er nach Meister Peter, dem Schulmeister, verlange,oder nach Meister Peter, dem Zimmermann; oder nach MeisterPeter, dem Büttel; oder einem halben Dutzend noch andererMeister Peters? Als keiner von diesen mit der Beschreibung der