Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
120
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so könnten wir leicht in die Hände des Generalprofoß fallen»unserer Trägheit wegen; thäten wir es ihnen aber gleich, sowürde Alles gut heißen und man würde glauben, wir hättenunfern Sold verdient; und gewiß, wenn ich eine Speerslängeetwa in der Fronte voraus wäre, was sowohl schwer als ge-fährlich ist in solch' einem mölee, wo Jeder sein Bestes thut,ei, da würde mein Herr Herzog in seiner flämischen Sprache,wie immer, wenn er einen guten Streich führen steht, sagen:Ha! gut getroffen! ein wackerer Degenein braver Schotte gebt ihm einen Gulden, auf unser Wohl zu trinken; aberweder Rang, Land, noch Schätze erwirbt sich ein Fremder insolchem Dienste; das Alles kommt nur für die Kinder desLandes."

Und wohin soll man sich wenden, in des Himmels Na-men, lieber Oheim?" fragte der junge Durward.

Zu dem, der die Kinder des Landes schützt," sagte Ba-lafrö, in seiner riesigen Höhe sich aufrichtend.So sagt Kö-nig Ludwig: Mein guter französischer Bauer, mein edler Jac-ques Bonhomme, geh' Du zu Deiner Arbeit, Deinem Pfluge,Deiner Egge, Deinem Gartenmesser und Deiner Hacke da istmein tapferer Schotte, der wird für Dich fechten, und Du sollstbloß die Mühe haben, ihn zu bezahlen. Und Ihr, mein durch-lauchtester Herzog, mein erlauchter Graf, mein großmögenderMarquis, haltet Euren feurigen Muth im Zügel, bis manseiner bedarf, denn er springt zu leicht aus der Bahn undverwundet seinen eigenen Herrn; hier find meine Ordonnanz-compagnien, hier sind meine französischen Garden, und vorAllen sind hier meine schottischen Bogenschützen, und mein ed-ler Ludwig mit der Narbe, der wird so gut oder noch besserfechten, als Ihr, mit all' Eurer undisciplinirten Tapferkeit,die zu Eurer Väter Zeiten Creffy und Azincour verlor.

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