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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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einer bessern, oder nässern Gestalt. Ich bin trefflich über-schwemmt worden von meinem guten Glück."

Dies sagend ging er nach dem kleinen Fenster, welches, dader Thurm beträchtlich aus der Hauptlinie des Gebäudes her-vorragte, nicht allein einen hübschen Garten, von ziemlicherGröße, der dem Wirth gehörte, beherrschte, sondern auch jen-seit der Gränzc desselben eine freundliche Pflanzung jenerMaulbeerbäume überschauen ließ, die Meister Peter zur Er-nährung der Seidenwürmcr angelegt hatte. Kehrte man aberden Blick von diesen ferner» Gegenständen ab und sah geradeentlang der Wand, so befand sich der Thurm Quentin's einemandern Thurme gegenüber, und das kleine Fenster, an welchemer stand, beherrschte ein ähnliches Fenster in einer gleichenHervorragung des Gebäudes. Nun würde es aber schwierigfür einen Mann sein, der zwanzig Jahr älter als Durwardwäre, zu sagen, warum ihn diese Oertlichkeit mehr interessirte,als der hübsche Garten und die freundliche Maulbeerpflanzung;dennoch! Augen, die man vierzig Jahr und darüber gebrauchthat, blicken mit Gleichmut- auf ein kleines Thurmfenster, ob-wohl der Flügel halboffen ist, um Luft einzulassen, währenddas Gitter halbgeschloffen ist, um die Sonne abzuhalten, odervielleicht auch einen neugierigen Blick ja, mag auch aufder einen Seite des Fensters eine Laute hangen, theilweis voneinem leichten meergrünen seidenen Schleier bedeckt. Aberin Durward's glücklichem Alter sind dergleichen Nebendinge,wie sie ein Maler nennen würde, eine genügende Grundlage,um hundert Luftschlösser und geheimnißvolle Vermuthungendarauf zu bauen, bei deren Erinnerung der reife Mann lächelt,indem er seufzt, und seufzt während er lächelt.

Da man vcrmuthen kann, daß unser Freund Quentin einwenig mehr von seiner schönen Nachbarin, der Besitzerin des