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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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schottischen Kavaliers nicht annchmen könnten, da sie ganzinkognito hier wohnten.

Quentin biß sich auf die Lippen und genoß ein Glas vondem verschmähten Vcrnat, den der Wirth auf den Tisch gesetzthatte.Wahrhaftig," sagte er zu sich selbst,das ist ein selt-sames Land, Kaufleute und Handwerker sind an Benehmenund Pracht Edelleuten gleich, und kleine reisende Weiberchen,'die ihren Hof in einem Wirthshaus halten, geberdcn sich wieverkleidete Prinzessinnen! Aber das Mädchen mit den schwar-zen Augenbrauen muß ich wieder sehen, oder cs geht hart her;"und so wie er diesen klugen Entschluß gefaßt hatte, befahl er,ihn in das Zimmer zu führen, welches er sein nennen sollte.

Der Gastwirth geleitete ihn sogleich eine hohe Wendel-treppe empor, und von da einer Gallerie entlang, auf welchersich viele Thüren öffneten, gleich den Zellenthüren eines Klo-sters, eine Aehnlichkeit, welche unser junger Held, der sichgerade nicht mit Vergnügen an eine frühere Probe des Klo-sterlebens erinnerte, weit entfernt war, sehr zu bewundern.Ganz am Ende des Ganges stand der Wirth still, suchte einenSchlüssel aus dem großen Bündel, welches er am Gürteltrug, öffnete eine Thür, und ließ seinen Gast das Innere einesThurmgemachs sehen, das zwar klein, aber reinlich und still,mit einem Feldbette und wenigen Zimmergeräthen ausgestattet,übrigens in ungewöhnlich guter Ordnung war, und so imGanzen wie ein kleiner Palast erschien.

Ich hoffe, Eure Wohnung hier wird Euch gefallen, lieberHerr," sagte der Wirth.Ich bin verpflichtet, jedem FreundeMeister Peters gefällig zu sein-"

O glückliches Eintauchen!" rief Quentin Durward, in-dem er einen Freudensprung auf den Dielen that, sobald sichder Wirth entfernt hattenie noch erschien das Glück in