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„Wer Meister Peter ist?" sagre der Wirth, und ließ dabeidie Worte so langsam aus den Munde fallen, als destillirte er sie.
„Ja," sagte Durward hastig und bestimmt, „wer ist derMeister Peter, und warnm verschwendet er seine Gaben aufdiese Weise? Und wer ist der fleischerähnliche Kerl, den ervorausschickte, um Frühstück zu bestellen?"
„Ja, mein guter Herr, was den Meister Peter betrifft, sohättet Ihr dem die Frage selbst vorlegen sollen; aber was denHerrn anlangt, der das Frühstück bei mir bestellte, so behüteuns vor seiner nähern Bekanntschaft der Himmel."
„In dem Allen liegt etwas Geheimnißvolles," sagte der jungeSchotte. „Der Meister Peter sagte mir, er sei ein Kaufmann."
„Nun," sagte der Wirth, „hat er Euch Las gesagt, so ister auch ganz gewiß ein Kaufmann."
„Und womit treibt er Handel?"
„O, mit mancherlei schönen Sachen" sagte der Wirth, „undbesonders hat er Seldenmanufacturen hier angelegt, die eben soprächtige Gegenstände liefern, als die Venetianer aus Indienund China bringen. Ihr werdet die Reihen von Maulbeerbäu-men gesehen haben, als ihr hieher kamt; die sind alle auf MeisterPeter's Befehl gepflanzt, um die Scidenwürmer zu füttern."
„Und die junge Person, die das Confekt hereinbrachte, werist sie, mein guter Freund?" sagte der Gast.
„Meine Hausgenossin, Herr, mit ihrer Aufseherin, einerArt von Base oder Verwandten, glaub' ich," antwortete derWirth.
„Und pflegt Ihr Eure Gäste zur Bedienung Anderer zubenutzen?" sagte Durward; „denn ich bemerkte, daß MeisterPeter Nichts aus Euren Händen oder denen Eurer Dienernehmen mochte."
„Reiche Leute haben ihre Launen, denn sie können dafür