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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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bisher nie zwanzig sein genannt hatte, so lange er lebte. Aberstand es auch mit seiner Würde, als Edelmann, im Einklang,das Geld von diesem reichen Plebejer anzunehmen? Daswar eine versuchende Frage; denn obwohl er sich eines gutenFrühstücks versichert hatte, so hatte er doch nicht genug, umentweder damit nach Dijon zurückzureiscn, im Falle er es mitdes Herzogs von Burgund Zorne wagen und in seinen Diensttreten wollte, oder nach St- Quentin, wenn er sich für dendes Connetable St- Paul entschied; denn der einen dieserMächte, wo nicht dem König von Frankreich, war er entschlos-sen seinen Dienst anzubieten. Vielleicht war cs der klügste Ent-schluß unter diesen Umständen, den er faßte, indem er be-schloß, sich durch den Rath seines Oheims bestimmen zu lassen;unterdessen steckte er das Geld in seinen sammetnen Falken-beutel, rief den Wirth des Hauses, um ihm den Becher zurück-zustellen, indem er zu gleicher Zeit beschloß, diesem einige Fragenüber diesen freigebigen und gebieterischen Kaufmann vorzulegen.

Der Mann vom Hause erschien sogleich, und war er auchnicht mitthcilcnd, so zeigte er sich doch gesprächiger, als eranfangs geschienen- Er lehnte es bestimmt ab, den Becher zu-rückzunehmen. Es sei keiner von den seinigcn, sagte er, son-dern dem Meister Peter gehörig, der ihn seinem Gaste auchgeschenkt habe- Er besäße allerdings selber vier silberne lisnsps,die ihm seine Großmutter, seligen Andenkens, hinterlaffenhabe, aber keiner gleiche dieser schönen vortrefflichen Arbeitmehr, als der Pfirsich einer Rübe, cs sei dies einer von denberühmten Bechern von Tours, gefertigt von Martin Domini-que, einem Künstler, auf den Paris stolz sein dürfte-

Aber ich bitte, sagt, wer ist dieser Meister Peter, welcherFremden solche ansehnliche Geschenke macht?" sagte Dur-ward, jenen unterbrechend-