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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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mit dem Ihr den vin cke Lesune zu genießen scheint, schließeich, daß Ihr mir nicht gern in dieser elemcntarischen Flüssig-keit Bescheid ihun würdet. Aber ich habe ein Elixir bei mir,welches selbst Felsenwasscr in die köstlichsten Weine Frankreichsverwandeln kann "

Bei diesen Worten zog er eine große Börse aus dem Bu-sen, aus dem Fell einer Seeotter gefertigt, und schüttete einenHaufen kleiner Silberstücke in den Becher, bis dieser, der zuden kleinsten gehörte, mehr als zur Hälfte voll war.

Ihr habt Grund, dankbarer zu sein, junger Mann," sagteMeister Peter,beides, Euerm Patron St. Quentin, wieauch St. Julian, als Ihr cs bis jetzt schient. Ich würde Euchrathen Almosen in ihrem Namen zu geben. Bleibt in diesemWirthshaus, bis Ihr Euren Verwandten, den Balafrß, gesehnhabt, der am Nachmittag von der Wache frei sein-wird. Ichwill ihm wissen lassen, daß er Euch hier finden kann, denn ichhabe Geschäfte im Schlosse."

Quentin Durward würde etwas gesagt haben, um sich zuentschuldigen, daß er die verschwenderische Freigebigkeit seinesneuen Freundes nicht annehmcn dürfe z aber Meister Petersenkte seine dunkeln Brauen, richtete seine gedrückte Gestaltmit mehr Würde empor, als er bis jetzt gezeigt hatte, undsagte in gebieterischem Tone:Sagt nichts, junger Mann,sondern thut, was Euch befohlen ist!"

Mit diesen Worten verließ e: das Gemach, indem er beimWeggehen ein Zeichen machte, daß ihm Quentin nicht folgen solle.

Der junge Schotte blieb erstaunt stehen und wußte nicht,was er von alledem denken sollte. Seine erste und auch sehrnatürliche, wenn auch nicht würdigste Bewegung war, in densilbernen Becher zu gucken, der gewiß über die Hälfte vollSilberstücke war, etwa einige Dutzend an Zahl, deren Quentin

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