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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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öfter und fester Quentin auf ihn blickte, um so stärker wardseine Neugier, zu wissen, wer oder was dieser Mann eigent-lich wäre; und er hielt ihn im Stillen zum mindesten für einenSyndicuö oder eine hohe Magistratsperson zu Tours, oderdoch für Jemand, der auf die oder jene Art gewohnt war,besondere Achtung zu fordern und zu empfangen-

Währenddem schien der Kaufmann von Neuem in tiefesNachdenken zu sinken, aus dem er sich nur erhob um mit an-dächtiger Miene das Zeichen des Kreuzes zu machen, und Etwasvon den getrockneten Früchten nebst einem Stückchen Biscuit zugenießen. Darauf gab er Quentin ein Zeichen, daß ihm dieserden Becher reichen sollte, doch fügte er, als Quentin denselbenpräsentirte, noch hinzu:Ihr seid ein Edelmann, sagt Ihr?"

Wohl bin ich das," erwiderte der Schotte,wenn fünf-zehn Generationen mich dazu machen können Ich Hab' Euchdas schon vorhin gesagt. Aber thut Euch deßwegen keinenZwang an, Meister Peter, denn es ward mir immer als Pflichtder Jüngern gelehrt, den Bejahrtem beizustehn."

Eine treffliche Lehre," sagte der Kaufmann, indem erden Beistand des Jünglings bei Darreichung des BechersZan-nahm und diesen aus einem Gesäß füllte, welches aus dem-selben Material wie der Becher gemacht schien, ohne daß erdabei eine von den Bedenklichkeiten in Hinsicht der Schicklich-keit geäußert hätte, die Quentin Hervorrufen zu wollen schien.

Der Teufel hole die Ruhe und Vertraulichkeit dieses altenBürgers," sagte Quentin nochmals zu sich selbst;er benutztden Dienst eines adeligen schottischen Herrn mit so wenig Um-ständen, wie ich es bei einem gemeinen Manne von Glen-islathun würde-"

Unterdessen hatte der Kaufmann seinen Becher mit Wassergeleert, und sagte zu seinem Gesellschafter:Aus dem Eifer,