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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
96
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Höflichkeit, die ich seinem Alter zolle, der Kraft seines Geldes zu ich, ein schottischer Edelmann von edler Abkunft und im Was-fenrock, und er ein Handwerksmann von Tours!"

So waren die Gedanken, welche schnell im Innern desjunge» Durward erwachten, während Meister Peter, zu glei-cher Zeit Jacquelinens Kopf mit den langniederhängendenFlechten streichelnd, lächelnd sagte:Dieser junge Mann wirdmir dienen, Jacqueline du kannst gehen. Deiner nachlässi-gen Verwandten werd' ich sagen, wie übel sie thut, dich sounnöthiger Weise dem Begaffen auszusetzen."

Es war nur, Euch aufzuwarten," sagte das Mädchen.»Ich hoffe, Ihr werdet nicht unzufrieden mit meiner Verwand-ten sein, da"

kssque-üieu!" sagte der Kaufmann, sie unterbrechend, abernicht rauh,willst du Worte mit mir wechseln, kleine Here,oder bleibst du nur stehen, um den jungen Mann da zu betrach-ten ? Geh er ist Edelmann und sein Dienst genügt mir."

Jacqueline verschwand; und so groß war der Antheil, denQuentin Durward an ihrem plötzlichen Verschwinden nahm, daßdadurch sein voriger Gedankengang unterbrochen ward, und erganz mechanisch anhörte, wie Meister Peter mit dem Ton einesMannes, der an's Befehlen gewöhnt ist, und sich sorglos in dengroßen Lehnstuhl hinwerfend, sagte:Setze das hier zur Seite."

Der Kaufmann ließ darauf seine dunkeln Augenbrauen überdie durchdringenden Augen nicdersinken, so daß die letzter» kaumsichtbar blieben, oder er schoß gelegentlich einen schnellen und leb-haften Blick unter denselben hervor, wie Strahlen der sinkendenSonne hinter einer dunkeln Wolke, die von Zeit zu Zeit, aber ein-zeln und nur momentan Hervorbrechen.

Es ist ein schönes Geschöpf," sagte der alte Mann endlich,das Haupt erhebend und Quentin fest und starr anblickcnd, als er