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Petern dar, mit einem leichten Erröthen auf seinen Wanken,und mit demüthiger Miene, die er unter einem verlegenen Lä-cheln zu verhüllen suchte.
„Ihr seid ein närrischer junger Mann," sagte Meister Pe-ter, „und kennt die Weiber so wenig als die Fürsten — de-ren Herzen" (hier bekreuzte er sich andächtig) „Gott in seinerrechten Hand hält "
„Und wer hält alsdann die der Weiber?" fragte Quentin, ent-schlossen, wofern es möglich wäre, sich nicht von dem angemaß-ten Ucbergewicht dieses außerordentlichen alten Mannes, dessenleichtes und freies Benehmen einen Einfluß auf ihn geltendmachte, wodurch er sich beschämt fühlte, unterdrücken zu lassen.
„Nun, darnach müßt Ihr wohl in einem andern QuartierNachfragen," sagte Meister Peter ganz ruhig.
So sah sich Quentin abermals zurückgewiesen, wenn auch nichtgänzlich außer Fassung gebracht. „Gewiß," sagte er zu sich selbst,„erweise ich diesem Bürger aus Tours nicht all' die Ergebenheit,die ich ihm um der elenden Verpflichtung eines Frühstücks willenschuldig bin, obwohl es ein recht gutes und kräftiges Mahl war.Hunde und Falken kann man allein durch Futter zähmen — derMensch verlangt Liebe, wenn ihr ihn durch die Bande der Zunei-gung und Verpflichtung fesseln wollt. Gleichwohl ist er ein außer-ordentlicher Mann; und die schöne Erscheinung, die jetzt eben ver-schwindet — sicher gehört ein so holdes Wesen nicht an diesen ge-meinen Ort, gehört auch nicht dem geldsammelnden Kaufmanneselbst, obwohl er großes Ansehn bei ihr zu behaupten scheint, wiees wahrscheinlich mit ihm bei Allen der Fall ist, welche der Zufallin seinen kleinen Kreis führt. Es ist wunderbar, welche Begriffevon Bedeutsamkeit diese Flamänder und Franzosen von dem Neich-thum hegen — und zwar so weit mehr, als es der Reichthum ver-dient, daß ich vermuthen kann, dieser alte Kaufmann schreibt die