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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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war, obwohl sie nicht sein gewöhnlicher Ausdruck sein mochte.Quentin glaubte selbst zu erkennen, daß wohl drückende Umständedie Ursache sein möchten, warum ein so junges und holdes Gesichternster war, als es bei jugendlicher Schönheit gewöhnlich; undda die romantische Einbildungskraft der Jugend schnell damit ist,Schlüffe aus geringen Vordersätzen zu ziehen, so glaubte er ausdem, was folgt, folgern zu können, daß das Schicksal dieser schö-nen Erscheinung in Schweigen und Geheimniß gehüllt sei.

Wie, Jacqueline!" sagte Meister Peter, als sie in's Zimmertratwarum dies? Hab' ich nicht verlangt, daß Dame Pe-rette bringen sollte, was ich bedarf? 1'nsque llieu! Istsie oder hält sich für zu gut, mir zu dienen?"

Sie ist unwohl," antwortete Jacqueline in eiligem dochdcmüthigem Tone;unwohl und hütet ihr Zimmer."

Sie hütet es allein, hoffe ich?" erwiderte Meister Pe-ter etwas eifrig;ich bin ein vieux rnutier und keiner vondenen, bei welchen erdichtete Krankheit als Entschuldigung gilt."

Jacqueline ward blaß und zitterte sogar bei Meister PeterSAntwort; denn allerdings hatte seine Stimme und sein Blick,die jederzeit rauh, stechend und unangenehm waren, wenn sieZorn oder Argwohn ausdrückten, einen unheimlichen und be-unruhigenden Ausdruck.

Die hochländische Chevalerie Quentin Durward's erwachtealsbald, und er beeilte sich Jacquelinen entgegen zu kommen undsie von der Last zu befreien, die sie trug, und die sie ihm auch ohneWeigerung überließ, während sie mit schüchternem und ängstlichemBlicke das Gesicht des zornigen Bürgers beobachtete. Es war un-möglich dem durchdringenden und crbarmcnflchcnden Ausdruckihrer Blicke zu widerstehn, und Meister Pelec fuhr jetzt fort, nichtnur mit dem Tone verminderten Mißfallens, sondern auch mitso viel Artigkeit, als er in Mienen und Benehmen zu zeigen ver-