Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
87
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Quentin Durward konnte auch während seiner angeneh-men Beschäftigung, nicht umhin, zu entdecken, daß das Ge-sicht seines Gastfrcundes das ihm anfangs so wenig einneh-mend erschienen war, weit besser auSsah unter dem Einflüssedes viir lle Lermlim, und cs lag etwas Freundliches in demTone, womit er Meister Peter tadelte, daß er seinen großenAppetit belache ohne selbst etwas zu essen.

Ich muß fasten," sagte Meister Peter,und mag vorMittag nichts essen, außer etwas Confekt und einem TrunkWasser. Sagt jener Frau," sagte er, sich zum Wirthe wen-dend,daß sie mir'S herdringt."

Der Gastwirth verließ das Gemach und Meister Peterfuhr fort:nun, habe ich nicht Wort gehalten hinsichtlich desversprochenen Frühstücks?"

Es war die köstlichste Mahlzeit, die ich je gehalten,"sagte der Jüngling,seit ich Glen-Houlakin verließ."

Glen wie?" fragte Meister Peter;wollt Ihr denTeufel citiren, daß Ihr so langgeschwänzte Wörter vorbringt?"

Glen-Houlakin," antwortete Quentin gutmüthig,wel-ches bedeutet Thal der Mücken, ist der Name unseres altenErbgutes, mein lieber Herr. Ihr habt das Recht erkauft überdas Wort zu lachen, wenn's Euch beliebt-"

Ich hege nicht im mindesten die Absicht zu beleidigen," sagteder alte Mann;aber ich war eben im Begriff zu sagen, da EuchEuer Frühstück so gut gemundet hat, daß die schottischen Bogen-schützen der Leibwache jeden Tag eben so gut, oder noch besser essen.

Kein Wunder," sagte Durward,denn wenn sie die ganzeNacht in den Schwalbennestern zubringen müssen, so ha-ben sie nothwendig am Morgen einen seltenen Appetit-"

Und vollauf, ihn zu befriedigen," sagte Meister Peter.Sie brauchen auch nicht, wie die Burgunder, auswendig