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likatcssc gewesen wäre. Allein Wasser war nicht allein hier,sondern auch noch eine Lederflasche, Iiotrine genannt, welcheetwa eine Quart des köstlichen viu de genuine enthielt. Soviel herrliche Sachen hätten selbst unter den Klauen des To-des Appetit erwecken müssen. Welche Wirkung mußten sie da-her auf einen jungen kaum zwanzigjährigen Menschen äußern,der (um die Wahrheit zu sagen) in den letzten zwei Tagenwenig genossen hatte, außer etwa eine halbreife Frucht, dieihm die günstige Gelegenheit zu pflücken erlaubte, und einesehr mäßige Portion Gcrsteubrod! Er fiel sogleich über dasRagout her, und die Schüssel war bald leer — er griff diemächtige Pastete an, drang tief in das Innere des Landes,und dem tüchtigen Essen gelegentlich durch einen Becher Weinuachhelfend, fing er immer wieder von Neuem an, zum Er-staunen des Wirths und zur Ergötzung des Meister Peter.
Der letztere, wahrscheinlich weil er fand, daß er einefreundlichere Handlung, als er gedacht, gethan hatte, schienin der That durch die Eßlust des jungen Schotten höchlich er-götzt zu werden; und als er endlich bemerkte, daß die Anstren-gungen desselben zu ermatten begannen, war er bemüht, ihnvon Neuem dazu aufzureizen, indem er Consekte, darioles unddergleichen leichtes Naschwerk bestellte, was ihm eben einfiel,damit der Jüngling seine Mahlzeit fortsetzen könnte. Wäh-rend dieser so beschäftigt war, zeigten die Mienen des MeisterPeter eine Art guter Laune, die fast bis zum Wohlwollen stieg,und die sehr mit seinem gewöhnlichen scharfen, witzigen und har-ten Charakter im Widerspruch zu stehen schien. Die Bejahrtenpflegen überhaupt gern an den Freuden der Jugend Theil zu neh-men, so wie an deren Anstrengungen, wenn das Gemüt- des Zu-schauers in seiner natürlichen Stimmung beharrt, und nicht durchinner» Neid und eitles Nacheifern gestört wird.