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des Königs von Frankreich wäre mir schon gelegen, aber, trotzEurer feinen Kleidung und guten Nahrung, lobe ich mir dochdie freie Luft, statt dort in einem Käfig oder Schwalbennestezu stecken, wie Ihr Eure vergitterten Pfefferbüchsen nennt.Ucberdies," fügte er mit leiserer Stimme hinzu, „um aufrich-tig zu sein, liebe ich das Schloß nicht, wenn der tückischeBaum") solche Eicheln trägt, wie ich dort sehe."
„Ich ahne, was Ihr meint," sagte der Franzose, „dochredet deutlicher."
„Nun, um deutlicher zu sprechen," sagte der Jüngling,„dort wächst etwa einen Pfeilschuß vom Schloß eine rechtstattliche Eiche, — und an dieser Eiche hängt ein Mann ineiner grauen Jacke, so wie die, welche ich trage."
„Ei, in der That!" sagte der Franzmann; — „pssguesclieu! steh doch, was cs hübsch ist, ein so junges Auge zuhaben! Zwar sah ich so etwas, doch hielt ich es für einenRaben zwischen den Zweigen. Doch der Anblick ist gar nichtseltsam, junger Mann; wenn der Sommer zu Herbste wird,die Mondnächte lang und die Straßen unstchcr werden, dakönnt Ihr oft ein Bündel von zehn, ja zwanzig solcher Eichelnan der alten verwitterten Eiche hängen sehen. — Doch wasthut's? es sind das eben so viele Fahnen, um die Schufte zuverscheuchen, und für jeden Schurken, der dort hängt, kannder ehrliche Mann einen Dieb, einen Verräther, einen Räu-ber weniger auf der Heerstraße, und einen Unterdrücker undPlagegeist des Volks weniger in Frankreich erwarten. Diese, jun-ger Mann, find Zeichen von der Gerechtigkeit unsers Herrschers."
(coviu-treo,) der große Baum vor der Fronte eines schottische»Schlosses Word bisweilen so genannt. Es iss schwierig den Grund dafürzu finden; doch bis zu dieser Entfernung von. Schloß empfing der Lairbseine Gäste von Stande und begleitete fie auch bis dorthin beim Abschiede-