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Jedermann sagen — Lesly heißt er. Lesly — ein chren-wcrther und edler Name."
„Gewiß, ich zweifle nicht," sagte der alte Mann; „aberes gibt drei dieses Namens in der schottischen Leibwache."
„Meines Oheims Name ist Ludwig Lesly," sagte der jungeMann.
„Von den drei Lesly's," sagte der Kaufmann, „nennensich zwei Ludwig."
„Sie nannten meinen Verwandten Ludwig mit der Narbe,"sagte Quentin. — „Unsre Familiennamen sind so gemeinsamin einem schottischen Hause, daß, wo keine Landbesttzung vor-handen ist, wir stets einen Zuname» geben."
„Einen iwm äe ^uerre, meint ihr wahrscheinlich," antworteteder Gefährte; „und den Mann, von dem ihr sprecht, nennen wir,glaub ich, l-e Lalalre. von der Narbe in seinem Gesicht — einstattlicher Mann und wackerer Krieger. Ich wünsche, Euch zueiner Unterredung mit ihm helfen zu können, denn er gehört zueinem Corps von Herren, deren Pflichten streng sind, und die,nicht oft aus der Garnison kommen, außer unmittelbar im Dienstebei des Königs Person. — Und nun, jungerMann, beantwortetmir eine Frage! Ich will wetten, ihr wünscht mit eurem OheimDienst in der schottischen Leibwache zu nehmen. Es ist ein großesVorhaben, zumal da Ihr noch sehr jung seid; und einige Jahre Er-fahrung ist von nöthen für den hohen Posten, nach dem Ihr strebt."
„Vielleicht Hab' ich an so etwas gedacht," sagte Durwardleichthin; „wenn ich es aber that, so ist der Einfall wieder hin."
„Wie so? junger Mann!" sagte der Franzose, etwas ernst;„sprecht Ihr so von einem Posten, um dessen Erlangung dieEdelsten Eurer Landsleute wetteifern?"
„Ich wünsche ihnen Glück dazu," sagte Quentin sehr ge-lassen. — Um offen zu sprechen, muß ich Euch sagen, der Dienst