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oder unbemerkt von den DcfcstigungSwerken denselben nahenkönne, jenseit deren sich das Schloß selbst erhob.
Es befanden sich da drei äußere Mauern, die von Zwischen-raum zu Zwischenraum auf jeder Ecke mit Basteien und Thür-men versehen waren; die zweite Umschließung war höher alsdie erste, und konnte diese, im Fall daß sie der Feind genom-men hätte, noch beherrschen; und auf gleiche Weise wurde sicselbst wieder von der dritten und innersten Mauer beherrscht.Rings um die äußere Mauer lief, wie der Franzose seinenjungen Gefährten berichtete, (denn da sie niedriger standenals die Grundmauer des Walls, konnten sie es nicht sehen,)ein Graben, der etwa zwanzig Fuß tief sein mochte, den einKanal aus dem Flusse Cher, oder vielmehr aus einem Arme dessel-ben, mit Wasser versah. Vor der zweiten Einschließung befandsich, wie er sagte, ein anderer Graben, und ein dritter, gleich jenemvon ungewöhnlicher Breite, floß zwischen der zweiten und inner-sten Einschließung hin. Der Rand, sowohl der äußere als inneredieses dreifachen Grabens, warstarkmiteisernenPallisaden besetzt,welche die Stelle der sogenannten cliovsux-üe-l'rise der neuernFortification vertraten; die Spitze jedes dieser Pfähle theilte sichin viele scharfe Enden, die jeden Versuch, darüber zu klimmen,zu einer Handlung der Selbstvcrnichtung zu machen schienen-Innerhalb der innersten Einschließung erhob sich das Schloßselbst, Bauwerke aus verschiedenen Zeiträumen enthaltend,untereinander zusammengehäuft und vereinigt mit dem altenmurrischblickenden Gefängnißgebände, welches eigentlich dasälteste von allen war, und sich erhob, wie ein schwarzer äthiopi-scher Riese, wobei der Mangel an allen Fenstern, die breitergewesen wären als Schießscharte», die man unregelmäßig zurVertheidigung angebracht hatte, dem Auge des Beschauers dasunangenehme Gefühl erregte, welches uns beim Anblicke eines