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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Drittes Kapitel-

Das Schloß.

Inmitten rogt ein mächt'ger Bo»; es weisenZurück die starken Pforten dort, von Eise»,

Wer einzudringen wagt; stark und erhaben

Hebt sich die Wand, und tief senkt sich der Graben.

Bon träger Ftuth ist rings das Schloß umgeben,

Hoch oben gläuzcnd steht des Wächters Thurm man schweben.

II »genannter.

Während Durward und sein neuer Bekannter so mitein-ander sprachen, trat ihnen endlich die ganze Fronte des Schlosses?Ie8sis les Iour8 vor's Auge, welches sich sogar in jenen ge-fahrvollen Zeiten, wo sich die Großen genöthigt sahen, an starkbefestigten Orten zu wohnen, durch die außerordentliche und ängst-liche Sorgfalt auszeichnete, mit der es bewacht und geschützt ward.

Von dem Rande des Waldes, wo der junge Durward mitseinem Begleiter stehn blieb, nm diese königliche Residenz inAugenschein zu nehmen, erstreckte oder erhob sich vielmehr,wenn auch nur ganz allmählig, ein offener Platz, frei vonallen Bäumen oder Gebüschen, eine einzige riesenhafte undhalb verwitterte Eiche ausgenommen. Man hatte diesen Raum,nach den Regeln der Befestigungskunst aller Zeiten, deßhalbfrei gelassen, daß sich der Feind nicht mit einigem Schutze