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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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mit der Beschäftigung des Schutzheiligen, so lange er auf Erdengeweilt hatte, übereinkam. Die reichste» Felle von Thieren, welchein den verschiedenen Ländern der Erde Gegenstände der Jagd sind,vertraten die Stelle von Teppichen um den Altar und an andernOrten, und die charakteristischen Verzierungen von Hörnern, Bo-gen, Köchern und andern Emblemen der Jagd, befanden sich ringsan den Wänden, untermengt mit Köpfen von Hirschen, Wölfen undandern wilden Thieren. Alles trug hier einen dem Waldleben ent-sprechenden Charakter, und selbst die Messe bewies durch ihre be-deutende Abkürzung, daß sie von der Art war, welche man eineJagdmesse nennt, weil man sich ihrer vor Edeln und Mächtigenbediente, die, wenn sie der kirchlichen Feier beiwohnten, gewöhn-lich ungeduldig des Beginns ihres Lieblingsvergnllgens harrten.

Dennoch schien während derkurzen Ceremonie Durward's Be-gleiter die strengste und genaueste Aufmerksamkeit zu beweisen;während Durward, gar nicht mit so religiösen Gedanken beschäf-tigt, es sich kaum verzeihen konnte, daß er bei sich selbst gegen denCharakter eines so frommen und demüthigen Mannes so entehren-den Argwohn genährt habe. Denn weit entfernt, ihn noch für denGefährten und Helfershelfer eines Räubers zu halten, konnte ersich kaum enthalten, ihn für eine fast heilige Person anzuschen.

Als die Messe geendigt war, gingen sie zusammen von derKapelle, und der ältere sagte zu seinem jüngern Kameraden:»Wir haben hier nicht mehr weit bis zum Dorf Ihr könntnunmehr guten Gewissens Euer Frühstück halten folgt mir."

Sich rechts wendend und einen Pfad einschlagend, der all-mählig aufwärts zu steigen schien, empfahl er seinem Begleiter,den Pfad ja nicht zu verlassen, sondern sich im Gegentheil immerso viel als möglich in der Mitte zu halten. Durward konntenicht umhin, nach der Ursache dieser Vorsichtsmaßregel zu fragen.

Ihr seid nun in der Nähe des Hofes, junger Mann," ant-